Verbundenheit stand beim Gottesdienst an oberster Stelle. - Fotos: antonius

FULDA Franziskaner & antonius- Die Verbindung steht

Hoch oben Gottesdienst auf dem Frauenberg – "ANTONIUS verbindet "

15.06.22 - Der "Hoch-oben-Gottesdienst" im Rahmen der Kooperation Frauenberg - Franziskaner & antonius stand am heutigen Dienstag unter dem Motto "ANTONIUS verbindet". In Kooperation mit der Elisabeth Gemeinde Kirchhain ging es um Gemeinschaft und Glauben und wie wichtig die Verbindung der Menschen untereinander, mit Gott und die Kooperation antonius und Franzikaner ist. Zelebriert wurde der Gottesdienst durch den Franziskanerbruder Josua Wojciak, der ebenfalls aus der befreundeten Kirchengemeinde kommt.

Begegnungen sind das, wofür antonius steht. Mit vielen verschiedenen Initiativen und an den unterschiedlichsten Orten in Stadt und Landkreis bringt das Netzwerk Menschen zusammen. Inklusion und gemeinsame Interessen der Bürger stehen dabei immer vor Barrieren und es gibt viele Beziehungen, die über die Jahre wachsen konnten, so auch im Bereich des religiösen Lebens. Durch Chor- und Messdienerausflüge konnten Freundschaften mit einigen Gemeinden geschlossen werden. Die Kirchengemeinde aus Kirchhain, mit der antonius nach einem Ausflug dorthin immer wieder in Verbindung steht, ist dabei ein treuer Partner und gestaltete gemeinsam mit der Wohngemeinschaft Josef den Gottesdienst mit.

Und auch die Gemeinschaft mit den Orden der Franziskaner und den Dienerinnen der Armen war Thema des Gottesdienstes. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Chor Charisma aus Petersberg, der zu antonius langjährigen Begleitern auf musikalischer Seite gehört.

Die Gottesdienstbesucher knüpften Kontakte

Schon zu Beginn des Gottesdienstes gab es einen "Eisbrecher" für die Besucher, der alle Anwesenden in Verbindung brachte. Veronika Möller vom antonius Seelsorgeteam hatte sich dafür folgendes ausgedacht: Vom Blickkontakt aufnehmen, verbunden mit einem freundlichen Lächeln oder "Herzlich willkommen", über das Halten eines gemeinsamen Bandes und das Stricken eines Verbindungsknotens, kamen die Besucher immer intensiver in Kontakt. Ziel der Aktion war es aufzuzeigen, dass antonius sich mit anderen Menschen verbindet, mit denen man sich familiär oder freundschaftlich zusammengehörig fühlt und mit denen man einen Verbund eingeht.

Um sich über Inklusion bewusst zu werden, steht für das Netzwerk die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund. Denn erst über den Kontakt können Beziehungen entstehen und Vorurteile abgebaut werden. Jeder Mensch muss die Chance bekommen, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Nur so kann er sich für Inklusion öffnen und andere dazu ermutigen, gemeinsam als Bürgerschaft ein neues Verständnis von Normalität zu definieren. Denn aus positiven Begegnungen entstehen Beziehungen und aus Beziehungen heraus verändern sich Sichtweisen.

Und auch in den Fürbitten wurde das Thema noch einmal aufgegriffen, indem Mitarbeiter des Netzwerkes, aber auch die Kirchgemeinde Kirchhain ihre Wünsche für verschiedene Formen der Gemeinschaft vorbringen konnten: als Weggemeinschaft, Arbeitsgemeinschaft, Wohngemeinschaft, Glaubensgemeinschaft, Friedensgemeinschaft und Erinnerungsgemeinschaft.

Höhepunkt im Zusammenleben der Franziskaner und antonius

Die Dankes- und Schlussworte sprach Dr. Alois Rhiel, Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung antonius: gemeinsam Mensch. "Bereits zum sechsten Mal in diesem Jahr versammeln wir uns am zweiten Dienstag des Monats hier in der Klosterkirche am Frauenberg und die Temperaturen zeigen, die Verbindung zu Gott steht", waren Rhiels Begrüßungsworte. Er betonte, dass die Gottesdienste einen der Höhepunkte im Zusammenleben von antonius und den Franziskaner auf dem Frauenberg darstellen und die verschiedensten Gruppen immer wieder in Begegnung bringen. Er bedankte sich bei allen Partnern, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes mitgeholfen haben und ging noch einmal auf die verschiedenen "Verbindungselemente" des Abends ein.

Dabei stellte er die besondere Kooperation mit den Franziskanern heraus und dankte Pater Thomas, dem Seelsorger von antonius, dass er als 21. Franziskaner dieses Amt übernimmt. Außerdem wurde die Verbindung zur Gemeinde Kirchhain sichtbar und erlebbar. Rhiel der selbst vor 38 Jahren aus Kirchhain nach Fulda kam, betonte, dass auch seine Heimatgemeinde schon seit 1948 ein Franziskanerkloster hat und ging auf verschiedene für ihn prägende Persönlichkeiten der Brüder ein.

Zum Schluss verriet er den Gottesdienstbesuchern, dass es an diesem Abend auch eine internationale Verknüpfung gebe, denn nachdem die Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul die Betreuung und den Dienst bei antonius nicht mehr wahrnehmen konnten, führte vor zehn Jahren der indische Orden der "Dienerinnen der Armen" diese wichtige und wertvolle Arbeit weiter. Sr. Emestina, die Generaloberin des Ordens, die gerade mit Schwester Snehalata zu Besuch in Deutschland ist, wurde ebenso wie der Konvent herzlich und mit großem Applaus begrüßt. Wie der heilige Antonius schon sagte, stehen beide Orden dafür, Nächstenliebe in Taten statt in Worten an die Menschen zu bringen. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemütliches Beisammensein mit kleinem Imbiss auf der Terrasse des FLORA Klostercafés statt. (pm) +++


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