Viel Platz für eine Skateanlage in Bahnhofsnähe finden Katharina Jacob (rechts) und Winfried König von der Fraktion Die Linke. - Foto: privat

LAUTERBACH "Sonst verrottet die Anlage"

Wird die alte Skatebahn auf dem Bauhof reaktiviert?

30.06.22 - Gibt es in Lauterbach bald wieder eine Skatebahn? Dafür spricht sich zumindest die Linke-Fraktion im Stadtparlament aus. Vorausgegangen war die Vorstellung der Spielplätze der Stadt Lauterbach von Albrecht Harres vom Betriebshof bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Soziales.

Auf Nachfrage von Winfried König von der Fraktion Die Linke, welche Angebote es für Jugendliche gebe, die dem Spielplatzalter entwachsen sind, kam zur Sprache, dass auf dem Bauhof noch eine Skatebahn lagert. Diese war an der Schule an der Wascherde aufgebaut gewesen, wurde nach Beschwerden aber wohl schon vor Jahren entfernt. Die lange Lagerzeit verlangt zwar einige Instandsetzungsarbeiten, deren Kostenrahmen sich im mittleren vierstelligen Bereich bewegen würde.

"Durch eine solche Anlage stünde den Jugendlichen zum einen eine Sportanlage zur Verfügung. Auch wäre die Anlage ein immer geöffnetes, niederschwelliges Angebot, sich zu treffen", heißt es vonseiten der Linken-Fraktion in einer Pressemitteilung. "Für den Aufbau ist wohl eine betonierte Grundfläche erforderlich. In Bahnhofsnähe, Höhe In der Au in Lauterbach, gibt es das Gelände des ehemaligen Minimalmarktes, dessen Boden über eine entsprechende Fläche verfügt. Falls diese nicht geeignet ist und neu angelegt werden müsste, würde zumindest kein zusätzlicher Boden versiegelt."

Im Zusammenhang mit dem Prämienmarkt habe die Stadt diese Fläche wohl schon als Abstellfläche für beteiligte Landwirte gepachtet, sie scheint also durchaus zur Verfügung zu stehen. "Auch unabhängig von dieser Fläche sollte der Wiederaufbau der Anlage schnell vorangetrieben werden. Gerade hat die Stadt Alsfeld gezeigt, welcher Gewinn die Investition in eine solche Anlage für die Jugend der Stadt sein kann. In Lauterbach droht die Anlage, wenn nicht bald was geschieht, zu verrotten", so die Linken. "Für die Entwicklung der Stadt sind Treff und Freizeitangebote für Jugendliche sicher wichtiger, als immer mehr Ruheplätze in der Stadt zum Cocktail- und Kaffee schlürfen", so Winfried König von der Fraktion Die Linke. (pm) +++


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