Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) läuft zum 30. Juni in Rotenburg aus. Lediglich der Standort in Bad Hersfeld wird erhalten. - Fotos: Gerhard Manns

KREIS HEF-ROF Zum 30. Juni

Kassenärztliche Vereinigung schließt Bereitschaftsdienst in Rotenburg

24.06.22 - Die Kassenärztliche Vereinigung in Hessen (KVH) stellt zukünftig den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) Hersfeld-Rotenburg um. Der Standort in Rotenburg, der lediglich an den Wochenenden geöffnet gewesen ist, wird zum 30. Juni dauerhaft geschlossen. Damit bleibt lediglich der Standort in Bad Hersfeld erhalten.

"Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) stellt den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) Hersfeld-Rotenburg neu auf. Ab dem 1. Juli 2022 werden Bürgerinnen und Bürger aus der Region, die außerhalb der regulären Praxissprechzeiten akut erkranken, in der Bereitschaftsdienstzentrale in Bad Hersfeld versorgt. Den bisher betriebenen zweiten Standort in Rotenburg an der Fulda, der nur an den Wochenenden geöffnet ist, wird die KVH zum 30. Juni 2022 schließen", schreibt die KVH in einer Pressemitteilung.

Zur Begründung führt die Vereinigung an, dass damit die ärztlichen und nichtärztlichen Ressourcen zukünftig in einer Bereitschaftsdienstzentrale vereint werden können. Hintergrund der Umstrukturierung sei unter anderem eine sehr geringe Inanspruchnahme in Rotenburg, die einen Fortbestand der Bereitschaftsdienstzentrale nicht zwingend notwendig machte. Immobile Patientinnen und Patienten, die nicht nach Bad Hersfeld kommen können, versorgt der ÄBD allerdings wie gewohnt per Hausbesuch.

"Wir tragen mit dieser Veränderung zwei Entwicklungen Rechnung: Zum einen, das zeigen Analysen, wird der Standort in Rotenburg tatsächlich wenig frequentiert. Viele Patientinnen und Patienten fahren schon jetzt in die Bereitschaftsdienstzentrale nach Bad Hersfeld. Zum anderen, das ist auch kein Geheimnis, ist die Versorgungssituation in der Region nicht optimal, es fehlen sowohl niedergelassene Ärztinnen und Ärzte wie auch Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus, um wie bisher Dienste im ÄBD zu übernehmen. Wir haben daher gemeinsam mit den örtlichen ÄBD-Verantwortlichen und Obmann Dr. Sebastian Auel entschieden, einen Standort aufzugeben, um den zweiten Standort in Bad Hersfeld zu stärken. Wir sind überzeugt, dass dies im Sinne einer guten Versorgung der Menschen der einzig richtige Schritt ist", erklärt Dr. Eckhard Starke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVH abschließend in der Pressemitteilung. (Kevin Kunze)+++


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