Die Leitungen der acht beteiligten Hochschulen und der Projektleiter aus der Fachhochschule St. Pölten - Fotografin: Marta Denisova

FULDA Riesenschritt zu Internationalisierung

Großer Erfolg: Hochschule Fulda tritt der Europäischen E³UDRES² bei

23.06.22 - Mit der Aufnahme der Hochschule Fulda in die Europäische Hochschulallianz E³UDRES² platziert sich die Hochschule im europäischen und internationalen Hochschulraum. Dieser Beitritt ist ein entscheidender Schritt in Richtung Internationalisierung und ein großer  Erfolg für die Hochschule.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar hatte am 8. Juni in Brüssel das Beitrittsabkommen für die Hochschule Fulda als Partner in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES² unterzeichnet. Seit 2019 fördert die Europäische Union bisher 41 Europäische Hochschulallianzen (European Universities), die jeweils sechs bis neun europäische Hochschulen umfassen. An diesen Allianzen sind insgesamt 32 deutsche Hochschulen beteiligt, darunter bislang lediglich zwei Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW).

Die Hochschule Fulda ist damit bundesweit erst die dritte HAW, die Mitglied einer Europäischen Hochschulallianz ist. Hierzu musste sie sich in einem kompetitiven Auswahlverfahren gegenüber 20 anderen europäischen Hochschulen durchsetzen. Auch die niederländische Saxion University of Applied Sciences wird als neues Mitglied in die Allianz aufgenommen. Damit sind an E³UDRES² nun acht statt bisher sechs Hochschulen aus acht unterschiedlichen EU-Staaten beteiligt. "Als Partner in dieser Europäischen Hochschulallianz werden wir künftig in der europäischen Hochschullandschaft sicherlich sehr viel stärker wahrgenommen", ist Karim Khakzar überzeugt.

Hochschulprofil passt thematisch hervorragend in das Bündnis

Ausschlaggebend für die Bewerbung zum Beitritt war vor allem die Zusammensetzung und thematische Ausrichtung des Netzwerks: E³UDRES² steht für "Engaged and Entrepreneurial European University as Driver for European Smart and Sustainable Regions”; das Netzwerk bestand bisher aus sechs Hochschulen (darunter zwei Universitäten und vier HAWs), die allesamt in kleinen und mittelgroßen Städten im ländlichen Raum angesiedelt sind. Zentrales Ziel des Netzwerks ist es, die im Netzwerk vertretenen Städte und Regionen durch anwendungsorientierte Forschung und innovative Lehr- und Lernprojekte und in enger Kooperation  mit wichtigen Partnereinrichtungen aus der jeweilgen Region zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Wie sich schnell herausstellte, passt das Profil der Hochschule Fulda geradezu perfekt zu den drei ausgewiesenen Schwerpunktthemen der Allianz: "Kreislaufwirtschaft" (Circular Economy), "Aktives Altern und Lebensqualität" (Active Ageing and Wellbeing) sowie "Die Anwendung Künstlicher Intelligenz im menschlichen Alltag" (Human Contribution to Artificial Intelligence).

"Regionales Engagement, eine starke Forschungsorientierung als HAW, die Förderung unternehmerischen Denkens und gesellschaftlichen Engagements sowie der Erwerb von Schlüsselkompetenzen für eine offene und internationale Hochschule sind die Werte und Themen, für die wir stehen, und die wir innerhalb unserer Hochschule, gemeinsam mit unseren Partnern im Konsortium weiter vorantreiben möchten", so Khakzar. "Dazu bedarf es einer breiten Beteiligung auf allen Ebenen. Deshalb möchte ich alle Hochschulangehörigen, insbesondere auch die Studierenden, dazu ermutigen, sich zu engagieren."

Die Vertragsunterzeichnung in Brüssel war eingebunden in einen Festakt unter Beteiligung der Europäischen Kommission sowie des Leiters der Europäischen Hochschulallianz, Prof. Dipl.-Ing. Hannes Raffaseder (FH St. Pölten, Österreich).  Der Festakt wurde von der verantwortlichen Vertreterin der Europäischen Kommission eröffnet, es schloss sich eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung Europäischer Hochschulallianzen für die regionale Entwicklung an.

Die Hochschule Fulda wird nun an der weiteren Strategie und Vision des Netzwerks mitarbeiten. Dies wird bis Februar 2023 in einen gemeinsamen Folgeantrag auf Förderung der nächsten Phase der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES² münden.

Weitere Informationen: Unter: https://eudres.eu/news/eudres-alliance-welcomes-new-partners gibt es weitere Informationen zum Netzwerk, Fragen beantwortet auch die Leiterin des International Office der Hochschule Fulda, Julia-Sophie Rothmann: [email protected]. (pm)+++

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar beim Festakt in Brüssel Foto: Thomas Berger, Hochschule Fulda


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