Auch Vierbeiner leiden unter der Hitze - Symbolbilder: Pixabay

REGION Puh, ist das heiß!

Worauf Tierhalter jetzt achten müssen - Auch Vierbeiner leiden unter der Hitze

19.07.22 - Temperaturen jenseits der 35 Grad bringen nicht nur uns Menschen kräftig ins Schwitzen, auch Tiere leiden unter der Hitze. Haustierbesitzer sollten ihre Lieblinge in diesen Tagen also besonders im Auge behalten. Was man beachten sollte und welche Tipps der deutsche Tierschutzbund gibt, um Hund, Katze und anderen Vierbeinern das Leben aktuell zumindest ein wenig zu erleichtern, erfahren Sie hier.

Die heißen Temperaturen bedeuten für Haus- und Wildtiere eine Gefahr. Der deutsche Tierschutzbund empfiehlt Tierhaltern, stets für frisches Trinkwasser und kühle Plätze zu sorgen. Auch Wildtiere kann man mit Wasser unterstützen.

Anders als der Mensch können viele Tierarten nicht schwitzen. Die meisten Haustiere regulieren ihren Wärmehaushalt über Trinken oder Hecheln. Deshalb ist jederzeit verfügbares frisches Trinkwasser wichtig. Außerdem braucht das Tier einen kühlen Schattenplatz, an den es sich stets zurückziehen kann. Große Anstrengungen sollten dringend vermieden werden. Mit Hunden sollte man deshalb in den kühleren Morgen- und Abendstunden Gassi gehen. Ein Hundepool kann für die Vierbeiner die nötige Abkühlung bringen; Katzen bevorzugen dagegen ein schattiges Plätzchen im Garten oder ziehen sich gern ins kühlere Badezimmer oder den Keller zurück. Wer Kaninchen oder Meerschweinchen im Außengehege hält, sollte immer prüfen, ob sich ein großer Teil des Geheges den ganzen Tag über im Schatten befindet. Schattenspendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte aufgehängte Tücher können zusätzlich für Kühlung sorgen.

Das Auto wird schnell zur tödlichen Falle

Unter keinen Umständen dürfen Tiere alleine im Auto gelassen werden. Auch bei bedecktem Himmel oder geöffneten Fenstern steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an und das Fahrzeug kann so schon innerhalb weniger Minuten zur tödlichen Falle werden. Passanten, die ein Tier in Not bemerken, sollten umgehend die Polizei oder auch die Feuerwehr informieren, um das Fahrzeug öffnen zu lassen, falls der Fahrzeughalter oder Fahrer nicht schnell genug gefunden werden kann.

Wassertränken helfen Vögeln, Igeln und Insekten

Vögel, Igel und Co. können bei Hitze schnell dehydrieren, weil Bäche und Pfützen dann sehr schnell austrocknen. In städtischen und agrarindustriell geprägten Gebieten sind natürliche Gewässer zudem eher selten vorhanden. Tierfreunde können den Wildtieren im Garten oder auf dem Balkon mit flachen Wassertränken dabei helfen, ihren Durst zu stillen und sich abzukühlen. Das Wasser muss täglich gewechselt und die Schale sauber gehalten werden, um der Übertragung von Krankheitserregern vorzubeugen. Da die Wasserschale möglicherweise auch Insekten wie Bienen anzieht, kann man ein paar kleinere Steine im Wasser verteilen, auf denen sie landen können. Diese dienen auch als Ausstiegshilfe für Tiere, die ins Wasser fallen. Weitere Tipps gibt der deutsche Tierschutzbund auf seiner Website unter www.tierschutzbund.de/hitzetipps-wildtiere. (mr/pm) +++


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