Der so genannte "zuseCUBE" an der HZD. Hier sammeln dual Studierende erste Einblicke und praktische Erfahrungen. - Foto: HZD

HÜNFELD Perspektiven für Konrad-Zuse-Stadt

Was genau plant die HZD in Hünfeld? Noch hält sich Wiesbaden bedeckt

02.08.22 - Kurz vor den Sommerferien hatte es in der Hünfelder Konrad-Zuse-Schule eine digitale Schulstunde mit Hessens Kultusminister Professor Dr. Ralph Alexander Lorz gegeben (O|N berichtete). Dabei war als DAS große Ziel am Horizont der "zuseCAMPUS" des Öfteren erwähnt worden, der voraussichtlich im Herbst eingeweiht werden soll. Dieser soll das "IT-Innovationszentrum für Digitalisierung und Software-Entwicklung" werden - auch vor dem Hintergrund, so wurde während der Veranstaltung erwähnt, dass die HZD (Hessische Zentrale für Datenverarbeitung) in der Hünfelder Außenstelle ein neues Rechenzentrum bauen wolle. O|N hat bei der HZD in Wiesbaden nachgefragt, was es damit auf sich habe. Auch von einer Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen war die Rede gewesen.

Die HZD Außenstelle an der Mackenzeller Straße in Hünfeld. Foto: Archiv

Der Auskunft aus Wiesbaden zufolge habe sich die Außenstelle Hünfeld der HZD im Zuge der Digitalisierung der hessischen Landesverwaltung dynamisch entwickelt. Es gelte insgesamt, die HZD als zentralen IT-Dienstleister optimal aufzustellen. Hierbei spielten unter anderem auch die Punkte Bündelung von Arbeitsbereichen, Zentralisierung, Synergien und die räumliche Verortung eine Rolle.

"Die bereits seit Jahrzehnten gewachsene erfolgreiche Zusammenarbeit des Landes Hessen mit der Stadt Hünfeld und die dort bereits vorhandene Außenstelle der HZD werden in die Standortüberlegungen entsprechend einfließen. Diese befinden sich allerdings noch in einem frühen Anfangsstadium, sodass hierzu aktuell keine gesicherten Informationen gegeben werden können", so die nähere Auskunft. 

In der Außenstelle in Hünfeld konzentrieren sich gegenwärtig die folgenden Aufgaben:

-                Druck- und Kuvertierzentrum des Landes

-                Rechenzentrumsbetrieb

-                Betrieb des IT Service Desks des Landes

-                Projektierungstätigkeiten im Umfeld der elektronischen Akte der Justiz (Multiprojektmanagement eJustice)

-                Betrieb von Fachverfahren der Justiz (elektronische Akte der Justiz, Grundbuchregister, Handelsregister, Schutzschriftenregister, Justizkostenabrechnung, automatisiertes Mahnverfahren, elektronische Aufenthaltsüberwachung - elektronische Fußfessel -, besonderes Behördenpostfach "beBPo") und vieles mehr.

-                Betreuung und Begleitung der dual Studierenden am Standort Hünfeld. 

Hier ist der so genannte "zuseCUBE" mit rund 70 neuen Arbeitsplätzen geschaffen worden. Neue Einblicke und praktische Erfahrungen sammeln hier dual Studierende, die die HZD erstmals zum Wintersemester
2020/21 begrüßen durfte. Der Studiengang der Angewandten Informatik in Kooperation mit der Hochschule Fulda war sowohl für die Hochschule als auch für die HZD in Hünfeld eine Premiere mit Perspektive.     

    
"Als moderner und attraktiver Arbeitgeber" bietet die HZD über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – davon rund 170 in der Außenstelle Hünfeld – Raum für vielfältige und interessante Aufgaben. 

Fest steht, dass für die Arbeit bei der HZD hochqualifizierte Kräfte gebraucht werden. Diese kommen oftmals aus der osthessischen Region, gerade auch dank Kooperationen unter anderem mit der Hochschule Fulda und eben der Konrad-Zuse-Schule. (Bertram Lenz) +++


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