Die Mut-Tour macht Halt in Bad Hersfeld - Fotos: Hans-Hubertus Braune

BAD HERSFELD Unsicherheiten und Ängste

MUT-Tour am Linggplatz: Hilfe bei seelischen Belastungen annehmen

17.08.22 - Die Krisen dieser Zeit, Krieg, Coronavirus-Pandemie, Klimawandel, steigende Kosten und die Unsicherheit vor der Zukunft: Für viele Menschen ist die mentale Belastung groß. Ängste und Sorgen nehmen zu. Gerade auch hinsichtlich der Meldungen, was alles sein kann. Dazu kommen ganz persönliche Gründe, die Menschen in eine seelisch schwierige Situation bringen können.

Es gibt vielfältige Hilfsangebote, sich bei einer psychischen Erkrankung helfen zu lassen. Zum Beispiel in den Selbsthilfegruppen. Anonym und doch in Gesellschaft mit ebenso betroffenen Menschen und Unterstützern ins Gespräch zu kommen, ist wichtig. Diese Angebote bei Selbsthilfegruppen oder auch ärztliche Hilfe wahrzunehmen - dies ist allerdings eine große Herausforderung. Die MUT-Tour will informieren, aufklären und unterstützen.

"Wir ziehen jeden Sommer durchs Land, mit Tandems und Wanderteams und setzen Zeichen für einen offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen. Wir verbinden Öffentlichkeitsarbeit und Selbsthilfe. Auffällig ist, dass mehr Angehörige mit uns sprechen. Es ist für viele Menschen schwierig, die Angebote zu finden und dann auch hinzugehen", sagte eine Frau aus der Gruppe der Radfahrerinnen und Radfahrer. Derzeit ist ein Team unterwegs von Paderborn nach Würzburg.

Informationsstand am Linggplatz

Am Dienstagvormittag kamen sie mit zahlreichen Menschen während dem Wochenmarkt auf dem Linggplatz in Bad Hersfeld ins Gespräch. Die Gruppe war am Montagabend aus Melsungen in der Festspielstadt angekommen und reiste am Mittag über Hünfeld nach Fulda weiter.

Mehrere Institutionen einer Netzwerkarbeitsgruppe (PSAG), darunter das Diakonische Werk, die Brücke, die Hainbergklinik, die Wohnungslosenhilfe und die Drogenhilfe Nordhessen waren mit einem Informationsstand vertreten. "Wir möchten helfen, auf das Thema Depressionen und psychische Erkrankungen aufmerksam machen", sagt Sozialtherapeutin Andrea Ballmaier-Watzlawik. Was deutlich wird: Gerade das persönliche soziale Netz mit Familie und Freunden ist wichtig. Der persönliche Austausch sei ein wesentlicher Faktor und habe gerade während der Lockdown-Zeit gefehlt.

Weitere Informationen zu regionalen Hilfsangeboten im Internet unter der Adresse Diakonie Hersfeld-Rotenburg und zur Mut-Tour unter der Adresse MUT-Tour. (Hans-Hubertus Braune) +++


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