Das Projekt "Tanz der Kulturen" mündet am 17. September in ein großes Fest. - Fotos: Maria Franco

FULDA Mit authentischer Musik

Von wegen Standard: Projekt "Tänze der Kulturen" lässt Unbekanntes entdecken

Mehr Infos auf Instagram unter "musikundtanzfulda" oder auf www.musikundtanzfulda.de

08.09.22 - Vielfalt verbindet – besonders ausgedrückt in Form der kreativen Künste. In Fulda nimmt derzeit erstmals das Projekt "Tänze der Kulturen" seinen Lauf. Den Höhepunkt stellt ein großes Fest am 17. September dar. Bis dahin wird unter den Teilnehmern fleißig geübt. "Es geht einfach darum, sich zu öffnen und untereinander Erfahrungen auszutauschen", so Ilona Götz, die den ersten Workshop geleitet hat. Das war auch für sie ein ganz neues Erlebnis, denn bisher hatte sie noch nie Tänze zu Livemusik vermittelt. 

Ilona Götz ist Tanzanleiterin.

Ein buntes Event steht schon in Kürze an.

Vereinsvorstand Bernhard Oswald von "Musik und Tanz".

Götz ist seit über 20 Jahren Tanzleiterin und geht diesem Hobby "unheimlich gerne" nach. Sie mag Gruppentänze, denn nicht immer findet sich auf Anhieb ein Tanzpartner. "Ich denke, das geht vielen Menschen so - und nicht immer müssen es eben die typischen Standardtänze sein." Genau hier setzt das Konzept der Workshops an: "Unser Fokus liegt dabei auf internationalen, traditionellen Tanzkulturen – sei es balkan, afrikanisch, israelisch, bretonisch oder armenisch." Kreis-, Reihen- und Gruppentänze werden Schritt für Schritt nähergebracht, öffnen den Anwesenden eine ganz neue Welt. Das Besondere: Egal ob Frau oder Mann, das jeweilige Gegenüber tauscht im fliegenden Wechsel.

Musik und Tanz miteinander verbinden

Jiidische Tänze. Fotos: Musik und Tanz e.V.

Bretonische Tänze.

Das alles würde nicht ohne den Verein "Musik und Tanz" funktionieren, der das Projekt initiiert hat und organisiert. Gemeinsam mit Musiker und Vereinsvorstand Bernhard Oswald konnte das Vorhaben in die Wege geleitet werden. "Unseren Verein gibt es jetzt seit drei Jahren. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Musikkulturen zu fördern und zu pflegen." Um die 30 Mitglieder mit und ohne Migrationshintergrund sind mit dabei. "Wir sind für jeden offen und verfügen über ein breites Netzwerk." Er selbst spielt unter anderem Schlagzeug. "In unserem Repertoire haben wir eine bunte Palette. Tuba, Akkordeon, Gitarre und Harfe sind einige Instrumente, die wir beherrschen", so Oswald und ergänzt: "Für uns stand fest: Traditionelle Tänze kann es nicht ohne authentische Musik geben. Das gehört zusammen."

Foto: Maria Franco

Das bunte Projekt wird gefördert von der Stadt Fulda im Rahmen des Programms "Demokratie leben". "Unsere acht Übungsstunden mit Workshop-Charakter finden in lockerer Umgebung an zwei Standorten statt: der Antonius-Festscheune und dem Umweltzentrum. Es gibt immer verschiedene Anleiter. Das alles mündet schon bald in das große Tanzfest am 17. September um 19.30 Uhr in der Festscheune", sagt Oswald. 

Die Resonanz spricht für sich. "Der Spaß darf beim Lernen der Figuren und Schritte natürlich nicht fehlen." Und fest steht laut Götz: "Es geht nicht um Perfektion. Jeder kann sein eigenes Gefühl für den Rhythmus entwickeln, alles nach eigenem Tempo." Selbst sprachliche Barrieren könnten so überwunden werden. "Es entstehen Verbindungen, die Menschen zusammenbringen. Alles andere ist Nebensache." (mkr) +++


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