Auf dem Parkplatz zwischen der Schellengasse und der Landgraf-Hermann-Straße soll im Oktober die Schnellladesäule in Betrieb genommen werden. - Fotos: Luisa Diegel

ALSFELD In der Landgraf-Hermann-Straße

Erste Schnellladesäule für Alsfelds Innenstadt - zwei weitere sollen folgen

09.09.22 - Ladesäulen für E-Autos gibt es in Alsfeld bereits zur Genüge. Da sollte der Bau einer neuen Ladesäule am Parkplatz zwischen der Schellengasse und der Landgraf-Hermann-Straße eigentlich nichts Besonderes sein. Eigentlich. Denn hier handelt es sich um eine Schnellladesäule, mit einer Leistung von bis zu 100 Kilowatt (kW). 

Bürgermeister Stephan Paule.

An den Autobahnhaltepunkten um Alsfeld gibt es diese bereits - jetzt ist mit dem Baubeginn auch der Grundstein für die erste Schnellladesäule im Alsfelder Stadtgebiet gelegt. "So haben wir sie nun auch da, wo wir die Touristen haben möchten - in der Innenstadt", so Bürgermeister Stephan Paule beim Pressetermin am Donnerstagmorgen. Deshalb sollen noch zwei weitere in naher Zukunft folgen: bei der Stadthalle und beim Erlenbad, wie Paule berichtet.

"Plug&Charge-System"

Doch erst einmal liegt der Fokus auf dem Bau in Höhe der Schellengasse: Für die Schnellladesäule vom Typ "Delta UFC 2 in 1" werden 83.000 Euro investiert - die Stadt erhielt dafür eine Förderung vom Projekt "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland" von 29.000 Euro, so Louisa Wenzel, städtische Klimabeauftragte der Stadt Alsfeld.

Die Bauarbeiten sind bereits gestartet.

Die Leistung im Vergleich zu normalen, sogenannten "AC"-Ladesäulen, kann sich sehen lassen: Die Schnellladesäule erzeugt bis zu 100 kW Strom - im Vergleich zu 22 KW. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten können zwei E-Autos gleichzeitig an der Ladesäule "volltanken" - dann teilt sich die Leistung in 50 kW auf. Sollte nur ein Auto angeschlossen sein, werden die Leistungen bis 100 kW erreicht. Authentifiziert wird über das "Plug&Charge-System". Das bedeutet, dass der Ladevorgang direkt nach dem Verbinden des Fahrzeugs gestartet wird, ohne eine Karte vor die Ladesäule zu halten. Dies bietet eine höhere Sicherheit für Daten und ist komfortabler. Der Standort der Ladesäule soll öffentlich zugänglich und 24 Stunden nutzbar sein. 

Inbetriebnahme im Oktober

Im Zuge der Errichtung der Ladesäule wird der Bereich für Parkplätze von etwa 160 Quadratmeter umgestaltet und eine neue Anordnung der Stellplätze mit einer Breite von 2,70 Meter vorgenommen. Somit entstehen elf Parkplätze. Die geplante Bauzeit beträgt etwa drei Wochen, sodass die Ladesäule bereits im Oktober in Betrieb genommen werden soll. (ld) +++


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