Auch das Hünfelder Stadtgebiet ist in jüngster Zeit von Hochwasser betroffen gewesen. - Foto: Stadt Hünfeld

HÜNFELD Partnerschaft mit Konrad Zuse-Schule

Digitale Unterstützung bei Hochwasserprävention

17.09.22 - Die Schulpartnerschaft mit der Konrad Zuse-Schule in Hünfeld trägt weitere Früchte. Schüler der Klasse 12 der Fachoberschule Informationstechnik hatten ein Simulationsprogramm entwickelt, um präzise Vorhersagen und Simulationen nach Starkregenereignissen im Hünfelder Stadtgebiet zu erstellen. 

Um die Expertise der Schüler weiter zu binden, wurde jetzt eine Vereinbarung mit Ihnen abgeschlossen, die fachliche Beratung bei der Weiterentwicklung eines Simulations- und Frühwarnsystems vorsieht. Wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok mitteilt, hatten die Schüler ein komplexes Programm entwickelt, mit dem Quadratmeter genau für verschiedene Bereiche im Stadtgebiet Vorhersagen getroffen werden konnten, wie sich große Regenfälle auswirken.

In dieses Programm, das vor allem die Oberflächen der Einzugsgebiete von Starkregen betrachtet, sollen nun auch die vorhandenen Kanalsysteme eingebunden werden, um noch präzisere Aussagen treffen zu können. Die Ergebnisse dieser Simulationsmodelle sollen für eine Datenplattform genutzt werden, um mit Sensoren beispielsweise bei Einlaufbauwerken an neuralgischen Stellen im Stadtgebiet die Überwachung zu verbessern. Bei Störungen, Beschädigungen oder Verstopfungen können dann die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs oder andere Hilfskräfte gezielter zum Einsatz gebracht werden, um mögliche weitergehende Schäden zu verhindern. 

Im Rahmen des Förderprogramms "Starke Heimat" des Landes Hessen hatte die Stadt Hünfeld auch eine Förderzusage für die Entwicklung einer entsprechenden Sensorik erhalten. Mit den Simulationsmodellen und den Datengrundlagen, die die Schüler entwickelt haben, können weitaus präzisere Vorhersagen getroffen werden, als dies beispielsweise durch die Fließpfadkarten der hessischen Landesämter möglich ist, die nur eine grobe Abschätzung der Folgen zulassen. Die daraus gewonnenen Daten sollen genutzt werden, um die entsprechende Sensorik an den Bauwerken gezielt platzieren zu können, um möglichst frühzeitig auf solche Entwicklungen reagieren zu können. (pm) +++


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