- Fotos: Michael Imhof Verlag

FULDA "Von Augustinus bis Hildegard von Bingen"

Buchvorstellung und Lesung von und mit Cornelius Roth

18.09.22 - Am vergangenen Dienstag, den 13. September 2022, präsentierten im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät Fulda (Alte Bibliothek) Autor Prof. Dr. Cornelius Roth und Verleger Dr. Michael Imhof das Buch "Von Augustinus bis Hildegard von Bingen - Gespräche mit Kirchenlehrern". Prof. Roth begrüßte als Rektor der Theologischen Fakultät Fulda die fast 40 anwesenden Gäste, während Dr. Imhof den Autor vorstellte.

Monsignore Roth, 1968 in Stuttgart geboren, absolvierte 1987 sein Abitur in Sindelfingen und trat 1989 in das Fuldaer Priesterseminar ein, um Theologie und Philosophie zu studieren. 1995 empfing er die Priesterweihe und wurde Kaplan in Marburg. Ende der 90er Jahre promovierte er in Freiburg im Breisgau und habilitierte 2014 an der Theologischen Fakultät in Paderborn. Seit 2010 ist er ordentlicher Professor für Liturgiewissenschaft und Spiritualität an der Theologischen Fakultät Fulda. Er veröffentlichte mehrere Bücher, u.a. zu den Kirchen in Rom und Pilgerstätten im Heiligen Land.

Idee im Lockdown

Wie Roth in seiner Lesung mitteilte, kam ihm während der Corona-Lockdowns, als viele Verpflichtungen abgesagt wurden, die Idee zum Buch über die Kirchenlehrerinnen und Kirchenlehrer. Das Leben und die Botschaften der im Buch vorgestellten Personen hält Roth in vielem noch immer für hochaktuell. Von einigen Kirchenlehrern gibt es Darstellungen in Fuldaer Kirchen. Beispielweise stehen Figuren von Ambrosius, Augustinus, Hieronymus und Gregor im Hochchor des Doms zu Fulda. Diese Objekte wurden als Abbildungen ins Buch übernommen.

Während des Vortrags stellte Roth 8 der 37 Kirchenlehrer vor. Manche sind bekannt, wie Hildegard von Bingen, die große Visionärin des Mittelalters oder Antonius, der beliebte Heilige für Vergessliche, aber auch Teresa von Ávila, die mutige Reformerin des 16. Jahrhunderts, die manchen Männern das Fürchten lehrte, und Augustinus, der leidenschaftliche Gottsucher und Gründer der abendländischen Theologie.

Wer aber sind Basilius, der immerhin das östliche Mönchtum begründete, Johannes vom Kreuz, der mit seiner Mystik der dunklen Nacht bis heute zum Gesprächspartner für Gotteserfahrung in dunklen Zeiten werden kann, oder Gregor von Narek, der erst 2015 – 100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern – als Zeuge des ungebrochenen Glaubens des armenischen Volkes von Papst Franziskus unter die Kirchenlehrer aufgenommen wurde?

Die Kirchenlehrer zeigen mit ihrem Leben, ihren Worten und Taten, wie viele Schicksale, Berufungen und Wege mit Gott es gibt. Es lohne sich, so Roth, mit diesen 33 Männern und 4 Frauen ins Gespräch zu kommen. Er empfahl, jeden Abend vor dem Schlafen sich eine Kirchenlehrerin bzw. einen Kirchenlehrer zu Gemüte zu führen. (pm) +++


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