"Don't Stop Me Now": Friedrich Merz beim Einzug in die Esperantohalle. - Foto: Hendrik Urbin

FULDA JU-Deutschlandtag. Kommentar von Bertram Lenz

Einer, der nicht gestoppt werden will: Was Friedrich Merz mit Queen verbindet

21.11.22 - Eigentlich hätte ja auch ein anderes Lied von Queen zu diesem JU-Deutschlandtag gepasst: "We Are The Champions" vielleicht. "Don’t Stop Me Now" aber war auch nicht schlecht. Um nämlich die Aufbruchstimmung und den unbändigen Sieges-Willen zu demonstrieren, der die Union und ihre Nachwuchsorganisation derzeit auszeichnet. Und die Warnung, einem ja nicht im Wege zu stehen und stoppen zu wollen.

Zu den programmatischen Klängen des Rockklassikers zog CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz am Samstagvormittag in die Fuldaer Esperantohalle ein – als Hoffnungsträger, der in seiner Rede sehr häufig die Geschlossenheit betonte. Denn eines ist klar, ein solches Scharmützel wie im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 von den beiden Schwesterparteien CDU und CSU in Bezug auf die Kanzlerkandidaten-Frage soll es nicht noch einmal geben.

O|N-Redakteur Bertram Lenz beleuchtet den JU-Deutschlandtag. Archivfoto: O|N/Laura Struppe

Die Union sieht sich im Aufwind und lässt an den in Berlin derzeit handelnden Personen kein gutes Haar. Zu zögernd, zu zauderhaft agierten diese im Angesicht der aktuellen Krise(n). Der Bürger werde alleine gelassen und die Spaltung der Gesellschaft in Kauf genommen. Es darf spekuliert werden, wie sich CDU und CSU verhalten hätten, wären sie an der Regierung und müssten sie den Herausforderungen begegnen, mit denen sich die Ampel-Koalition derzeit konfrontiert sieht. Vielleicht wäre alles ein wenig pragmatischer gehandhabt worden – mit ein wenig mehr zupackenden Appellen gemäß dem alten Merkelschen Satz "Wir schaffen das". Der ihr dann irgendwann um die Ohren geflogen ist.

Zurück zum JU-Deutschlandtag: Es ist kein Zufall, dass diese vom JU-Kreisverband Fulda sehr gut organisierte Großveranstaltung bereits zum vierten Male in der Barockstadt durchgeführt wurde, denn in der CDU-Hochburg durften sich alle wieder einmal wie in einer großen Familie fühlen. Oder, wie es der frühere Gesundheitsminister und CDU-Vorstand Jens Spahn formuliert hatte: Er sei im Herzen immer ein JU’ler geblieben.

Und hier wiederum schließt sich der Kreis zu Queen: einmal Rocker, immer Rocker. Da nimmt man auch deren Schmusesongs mal in Kauf. Oder aber die Flippers, denen in der Esperantohalle mit ihrem Hit "Wir sagen Dankeschön... " auch gehuldigt wurde. (Bertram Lenz) +++

Delegation des JU-Deutschlandtages im Stadtschloss empfangen: "Große Ehre"


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