Die wirtschaftliche Lage des Klinikum Fulda ist angespannt - O|N-Archivbild: Christian P. Stadtfeld

FULDA Landkreis unterstützt ebenfalls

Klinikum soll im Bedarfsfall mehr Geld bekommen - 30 Mio Euro Kreditrahmen

24.11.22 - Der Kreditrahmen, den die Stadt Fulda dem Klinikum für Notfälle zur Verfügung stellt, soll im Haushaltsplan 2023 von 15 auf 30 Millionen Euro verdoppelt werden. Das hatte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sicherheitshalber zur Deckung vorgeschlagen und der Haupt- und Finanzausschuss hatte in seiner Sitzung am Montag ebenfalls einstimmig dafür votiert.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) bei der Etatrede Ende Oktober ...O|N-Archivbild

Im Haushaltsplan für das kommende Jahr waren zwar bereits 15 Millionen Euro als Notfall-Unterstützung für das Krankenhaus vorgesehen, doch der Etatentwurf stammt aus dem August und sei von den Folgen der Corona-Pandemie und den explodierenden Energie- und Sachkosten überholt worden, hatte der OB für die Erhöhung argumentiert. Die für die Krankenhäuser angekündigte Unterstützung des Bundes sei bislang ausgeblieben, so dass sich die Stadt als Träger für eine ausreichende Risikoabsicherung für das Klinikum verantwortlich und verpflichtet fühle. "Um in Notlagen Liquiditätsengpässe zu vermeiden, stellen wir so die entsprechende Kompensation durch die Kredite sicher", erklärte Wingenfeld. Indem die Kreditermächtigung bereits im Etatplan festgeschrieben sei, könne man im Notfall schnell mit Darlehen helfen. 

Dr. Menzel: "Das gibt uns zusätzliche Sicherheit!"

Klinikumsvorstandssprecher Dr. Thomas Menzel freut sich über die erhöhte Kreditzusage ...

Über diese tatkräftige finanzielle Unterstützungsabsicht der Stadt freut sich Klinikumsvorstand Dr. Thomas Menzel: "Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Hessen und ganz Deutschland ist mehr als angespannt. Das gilt auch für das Klinikum Fulda. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschusses, die uns für das nächste Jahr zusätzliche Sicherheit gibt. Durch diese Vorsichtsmaßnahme ist gewährleistet, dass eventuelle Liquiditätsengpässe des Klinikums kurzfristig kompensiert werden könnten. Wir werden alles dafür tun, die rein vorsorglich zur Verfügung gestellten Kreditermächtigungen nicht in Anspruch nehmen zu müssen."

Auch der Landkreis ist sich über die Verantwortung dem Klinikum als Maximalversorger gegenüber bewusst und hat in der Vergangenheit ebenfalls seine Bereitschaft signalisiert, bei finanziellen Engpässen einzuspringen. Über eine konkrete Zusage befinden sich OB Wingenfeld und Landrat Bernd Woide derzeit noch in Abstimmung. (ci)+++


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