Die Arbeitslosigkeit im Bereich der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda hat sich im November in den zum Agenturbezirk gehörenden Kreisen unterschiedlich entwickelt. - Symbolbild: Pixabay

REGION FD / HEF Unterschiedliche Entwicklungen

Arbeitslosigkeit ohne Sondereffekt niedriger als vor einem Jahr

01.12.22 - Die Arbeitslosigkeit im Bereich der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda hat sich im November in den zum Agenturbezirk gehörenden Kreisen unterschiedlich entwickelt. Während die Arbeitslosenquote im Landkreis Fulda auf 3,0 Prozent (Vormonat: 3,1 Prozent) sank, stieg diese im Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf 3,7 Prozent (Vormonat: 3,6 Prozent).  In Ost- und Waldhessen insgesamt liegt die Quote nun bei 3,2 Prozent (Vormonat: 3,3 Prozent; Vorjahr: 2,8 Prozent)

"Nehmen wir den Sondereffekt der Fluchtmigration aus der Ukraine aus den Arbeitslosenzahlen heraus, so ist die Arbeitslosigkeit niedriger als vor einem Jahr", erläutert Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Während die Arbeitslosigkeit binnen Jahresfrist insgesamt um 722 anstieg (+13,5 Prozent), kletterte die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer innerhalb eines Jahres um 1.074 auf 2.537 (+73,4 Prozent).

Entsprechend verzeichneten die Jobcenter der beiden Landkreise ein starkes Plus gegenüber dem Vorjahr von 1.106 auf 4.205, während im Bereich der Arbeitslosenversicherung aktuell 1.862 arbeitslose Personen registriert sind und somit 384 weniger als vor einem Jahr. "Dies ist angesichts der hohen Inflation, der Lieferkettenprobleme und der unsicheren Perspektiven ein erstaunlich guter und damit erfreulicher Zustand", stellt Agenturchef Dombrowski fest.

Weiterhin hoch ist der Bedarf der Betriebe und Unternehmen an Personal. Insgesamt liegen der Agentur für Arbeit 3.051 Stellen zur Vermittlung vor. 

Der Arbeitsmarkt im November 2022 im Landkreis Fulda

Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im November weiter gesunken. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 3.708 um 119 niedriger als im Oktober (-3,1 Prozent), die Arbeitslosenquote sank auf 3,0 Prozent (Vormonat: 3,1 Prozent, Vorjahr: 2,6 Prozent). Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber Oktober besonders profitieren konnten jüngere Menschen unter 25 Jahren (-38 auf 361) und Frauen (-76 auf 1.793).

"Durch die positive Entwicklung hat sich der Abstand zum Vorjahresmonat verringert. Nehmen wir den Sondereffekt der Fluchtmigration aus der Ukraine aus den Arbeitslosenzahlen heraus, so ist die Arbeitslosigkeit niedriger als vor einem Jahr", erläutert Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Während die Arbeitslosigkeit insgesamt um 424 anstieg (+12,9 Prozent), kletterte die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer innerhalb eines Jahres um 661 auf 1.609 (+69,7 Prozent).

Entsprechend verzeichnete das Jobcenter des Landkreises ein starkes Plus gegenüber dem Vorjahr von 33 Prozent auf 2.435, während bei der Arbeitsagentur aktuell 1.273 arbeitslose Personen registriert sind und somit 182 weniger als vor einem Jahr. "Dies ist angesichts der hohen Inflation, der Lieferkettenprobleme und der unsicheren Perspektiven ein erstaunlich guter und damit erfreulicher Zustand", stellt Agenturchef Dombrowski fest.

Der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur konnte in der Region Fulda im November 364 Stellen akquirieren. Das waren 77 mehr als im Oktober und 89 weniger als im November vergangenen Jahres. Der Stellenbestand liegt mit 1.937 um 22,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. In vielen Branchen und Berufen besteht ein hoher Bedarf an Personal, insbesondere an Fachkräften.

Der Arbeitsmarkt im November 2022 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Die Arbeitslosigkeit in Waldhessen ist im November leicht angestiegen. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 2.359 um 33 höher als im Oktober (+1,4 Prozent), die Arbeitslosenquote liegt nun bei 3,7 Prozent (Vormonat: 3,6 Prozent; Vorjahr: 3,2 Prozent). Jedoch sank die Arbeitslosigkeit bei jüngeren Menschen unter 25 Jahren gegenüber dem Vormonat (-21 auf 225).

"Nehmen wir den Sondereffekt der Fluchtmigration aus der Ukraine aus den Arbeitslosenzahlen heraus, so ist die Arbeitslosigkeit niedriger als vor einem Jahr", erläutert Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Während die Arbeitslosigkeit insgesamt um 298 anstieg (+14,5 Prozent), kletterte die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer innerhalb eines Jahres um 413 auf 928 (+80,2 Prozent).

Dementsprechend verzeichnete das Jobcenter des Landkreises ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr von 39,4 Prozent auf 1.770, während bei der Arbeitsagentur aktuell 589 arbeitslose Personen registriert sind und somit 202 weniger als vor einem Jahr. "Dies ist angesichts der hohen Inflation, der Lieferkettenprobleme und der unsicheren Perspektiven ein erstaunlich guter und damit erfreulicher Zustand", stellt Agenturchef Dombrowski fest.

Der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur konnte im November 257 Stellen akquirieren. Das waren 20 weniger als im Oktober und 119 weniger als im November vergangenen Jahres. Der Stellenbestand liegt mit 1.114 um 21,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. In vielen Branchen Berufen besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an Personal, insbesondere an Fachkräften. (pm) +++


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