Tag der offenen Tür 2023 am Marianum. - Fotos: Marianum

FULDA Am Marianum

Tag der offenen Tür unter Motto "Schulische Einblicke von Schülern für Schüler"

17.01.23 - Das Motto des diesjährigen Tages der offenen Tür hätte besser nicht lauten können: "Das Fuldaer Marianum – schulische Einblicke von Schülern für Schüler". Etwa 1.500 Eltern mit ihren Viertklässlern folgten der Einladung der Privatschule am vergangenen Freitag. "Es ist fantastisch, dass so viele interessierte Eltern zu uns gekommen sind, eine solche Resonanz ist einfach großartig", freute sich Schulleiter Steffen Flicker am Rande der Veranstaltung.

Das Besondere entdecken, Begegnungen machen, die besondere Schule erleben und ganz viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmen – die gesteckten Ziele der Fuldaer Realschule mit gymnasialer Oberstufe gingen voll auf, das Interesse an der beeindruckenden Vielfalt der Schule war riesengroß. "Das gesamte Kollegium hat ein großes Engagement gezeigt, aber auch so viele Schülerinnen und Schüler haben sich mit eingebracht, einfach eine tolle Gemeinschaftsleistung. Das war wieder einmal Marianum pur, allen packen mit an und bilden so eine große Familie", war Flicker voll des Lobes nachdem am Abend die letzten Gäste nach Hause gegangen waren.

Das breit gefächerte Angebot der Schule hatte tatsächlich für jeden etwas dabei. In den Naturwissenschaften konnten vor allem die jüngsten Besucher erste Erfahrungen in Physik oder Chemie machen. Hier galt es für die Viertklässler bei Versuchen zum Selbermachen ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Neben Einblicken in die Robotik standen in Physik vor allem kleine Freihandversuche im Bereich des Magnetismus, der Elektrizität und der Wärmelehre auf dem Programm. In der Biologie war der Zuschauermagnet sicherlich der schuleigene Brutkasten, in dem befruchtete Hühnereier bestaunt und durchleuchtet werden konnten. Natürlich durften auch lebende Hühner nicht fehlen. Das Besondere hier, ein Hahn und eine Henne konnten bestaunt werden, die im letzten Frühjahr in den Räumen der Biologie das Licht der Welt erblickten. Beim Mikroskopieren war der Blick auf die Zuckmückenlarven der Renner für die Grundschüler.

Zuhören und Mitsingen konnten die Besucher beim weit über die Region bekannten Knabenchor des Marianums, beim Mädchenchor und beim Gitarren- und Streicherensemble. Darüber hinaus standen Einblicke in die Arbeit der Bläserklassen auf dem Programm des Fachbereichs Musik. Leuchtende Augen bekamen die Kinder beim Angebot in der Turnhalle. "Mann, ist die Halle groß" staunten manche der kleinen Besucher. Die Fachschaft Sport hatte einen Bewegungspark aufgebaut, bei dem hauptsächlich turnerische Elemente den Grundschülerinnen und Grundschülern näher gebracht werden sollten. Ob bei den Fremdsprachen, den Fachbereichen Deutsch oder Mathematik, den gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichen, Kunst oder Darstellendes Spiel – egal wo man hinkam, überall wurden interessante Einblicke gewährt und viele Gespräche geführt. Einen ganz besonderen "Ort der Stille" hatte der Fachbereich Religion gewählt. In der hauseigenen Kapelle konnten die Kinder ihre Wünsche, Sorgen aber auch ihren Dank äußern, eine selbst verzierte Kerze anstecken und vor den Altar stellen. "Etwas da lassen vor Gott" war die Intension. Während aus den vielen anderen Fachbereichen die Kinder etwas mit nach Hause nehmen konnten, sollten sie hier etwas selbst gestaltetes weggeben für Gott. Auch der Informationsstand zur Schulsozialarbeit und zur Schulpastoralarbeit wurde ausgesprochen gut frequentiert.

Wer wollte, konnte sich einer von Schülern der Schule geführten Tour durch das Marianum anschließen. Dabei konnten die "Touristen" das gesamte Schulgelände kennenlernen, und bekamen einen Überblick über das große Angebot.

Neben dem Einblick in die unterschiedlichen Fachbereiche und deren Besonderheiten war es der Schule aber auch wichtig, das persönliche Gespräch zu führen, ein ungezwungenes Kennenlernen in einer familiären Atmosphäre zu ermöglichen. "Der Mensch steht bei uns immer im Mittelpunkt", betonte Flicker. Auf dem "Marktplatz" in der Aula standen der Schulleiter, Oberstufenleiter Christian Heil und Realschulleiter Johannes Frohnapfel in zahlreichen Gesprächen Rede und Antwort. Neben Informationsständen der Schülervertretung, des Schulelternbeirates und des Fördervereins gab es hier auch die Möglichkeit, den Schulsanitätsdienst kennenzulernen. Wer sich nach der großen Flut von Informationen eine Pause gönnen wollte, der konnte dies bei einer Tasse Kaffee und einem Snack in der Cafeteria tun. (pm) +++


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