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BISCHOFSHEIM

13.11.13 - Kunst ist ein Teil des Alltags. Das werde nur oft nicht wirklich wahrgenommen. Wie beispielsweise bei Briefmarken, die zu einem großen Teil Kunstwerke darstellen und in sich ein Kunstwerk sind. Nun wurde in Bischofsheim die Verbindung zwischen Briefmarken genauer zwischen der Postagentur und Kunst geknüpft. In den Räumen der Postagentur in der Ludwigstraße 2 hat die Hauer’sche Galerie von Gudrun und Manfred Hauer ihre Pforten geöffnet. Ab sofort können die Kunden der Postagentur ihren Aufenthalt mit einem Abstecher in die Galerie verbinden. Manfred und Gudrun Hauer sehen in der Verbindung zwischen Alltag und Kunst eine ideale Verbindung.

Auf die Idee eine eigene Galerie in Bischofsheim zu eröffnen kamen sie, angeregt durch die Schwierigkeiten, auf die Hobbykünstler stoßen, wenn sie ihre Werke zeigen wollen. „Das Ausstellen von Bildern und Kunstwerken kann zum Abenteuer werden", erzählte Hauer. Wer da alles gefragt werden müsse, was für eine doch Technik notwendig sei und wie lange man oft auf Antwort warten müsse. „Wir haben uns also überlegt, warum sind wir nicht selbst die Ausrichter?" Inspiriert habe sie das Künstlerdorf Kleinsassen in der Nähe der Milseburg.
Zunächst haben Hauers an eine „Kunsthalle" gedacht. Mit Hilfe von Bürgermeister Udo Baumann haben sie sich in der Innenstadt umgesehen und auch geeignete Objekte gefunden. Doch schnell war klar, dass ein eigenes Ladenlokal nicht unbedingt die Schwellenangst der Interessierten besiegen könne. Auch wollten sie sich keinen größeren Umbau zumuten. So kamen sie auf den Raum in der Postagentur von Konrad Hergenhan. „Die Postagentur wird täglich von Menschen aufgesucht. Der Weg von Alltag zur Kunst ist damit höchstens zwei Schritte".

Mit der Galerie will das Ehepaar Hauer Künstlern eine überschaubare Basis bieten, auf der sie ihre Werke darstellen können. Sie sollen in der Galerie auch mit den Menschen diskutieren können. So haben sie geplant in regelmäßigen Abständen die Galerie unterschiedlichen Künstlern zur Verfügung zu stellen, ob nun für Bilder, Zeichnungen oder Skulpturen. Hauers sind auch offen für Aktionen, die an sie heran getragen werden. Und natürlich werden die Kunstwerke auch zum Verkauf angeboten. Von Zeit zu Zeit werden auch ausgesuchte Bücher angeboten.

Die Eröffnungsausstellung der Hauer’schen Galerie zeigt Werke von Claudia Fink, die als akademische Bildhauerin zu den Profis gehört. Sie zeigt einen Querschnitt ihres Könnens. Außerdem zeigt Gudrun Hauer selbst einige ihrer Werke. Sie ist Hobbymalerin, was sie auch bleiben möchte. „Wir hoffen, dass unsere kleine Galerie einen kleinen Beitrag zur Kunstszene in Bischofsheim leisten kann", sagte Manfred Hauer. Und dankte für die Unterstützung, die er und seine Frau erfahren haben. 

Bürgermeister Udo Baumann gefiel die Idee mit einer eigenen Kunstgalerie für Bischofsheim von Anfang an sehr gut. „Das ist eine tolle Bereicherung unseres bisherigen Angebotes. Bischofsheim braucht sich nicht zu verstecken vor anderen Metropolen der Kunst." Auch stelle die Kombination zwischen Postagentur und Kunstgalerie eine gelungene Symbiose dar, die Kundenfrequenz sei automatisch gegeben, so dass nicht nur eine kleine Gruppe Kunstinteressierter Menschen angesprochen werden. Den Künstlern und den Inhabern wünschte Baumann viel Erfolg. (me) +++


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