FIRMEN-NEWS

27.11.13 - FULDA. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die RhönEnergie Fulda GmbH an dem Projekttag „Schüler als Bosse" der Wirtschaftsjunioren Fulda. Das Unternehmen gab neun jungen Leuten Gelegenheit, Verantwortungsträgern des Energieversorgers einen Tag lang bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Welche Tätigkeiten in der Abteilung „Konzessions- und Anlagenmanagement" anfallen, erfuhr Leopold Bott von der Winfriedschule an diesem Projekttag von Abteilungsleiter Matthias Hahner. Der Schüler nahm an Abteilungsbesprechungen teil und lernte dort unter anderem, wie wichtig die Priorisierung der täglichen Arbeit ist und auch die Abstimmung zwischen Kollegen und Vorgesetzten. Ein weiterer „Programmpunkt" war das Kennenlernen von wichtigen Stromversorgungsanlagen wie das Umspannwerk Fulda Mitte.

Den Berufsalltag in der „Breitbandversorgung" lernte Korbinian Abel von der Wigbertschule kennen. Abteilungsleiter Jens Schilling wies den Schüler zunächst in die Tätigkeiten im Bereich Vertrieb und Marketing ein, beispielsweise die Erstellung eines Konzepts, in dem aufgezeigt wird, welche Vorteile ältere Menschen durch die Internetnutzung haben. Darüber hinaus konnte Herr Abel einen Eindruck davon gewinnen, wie Kundengespräche geführt werden, und er lernte die Leistungsmerkmale der „Fritz-Box" kennen. Bei einem Störungseinsatz vor Ort begleitete er den Abteilungsleiter und konnte sich dabei ein Bild von der Technik machen und wie deren Konfiguration erfolgt. Abschließend erhielt er noch einen Überblick über die wichtigsten Tätigkeiten in der Planungsabteilung.

Auf dem Stundenplan von Andre Vogt stand das Thema „Informationstechnik". Abteilungsleiter Michael Rutkowski zeigte dem jungen Mann von der Wigbertschule, wie die täglichen Post- und Maileingänge bearbeitet und zu den Anfragen der IT-Nutzer entsprechende Lösungsvorschläge entwickelt werden. Darüber hinaus nahm Herr Vogt an zwei Besprechungen teil – zum Thema Smart Meter und zur Netzwerkadministration.

Josephine Hahling, die die Marienschule besucht, informierte sich in der Vertriebssparte „Strom" über die verschiedenen Aufgaben eines Abteilungsleiters. Kai Birkner erläuterte der Schülerin die Schwerpunkte, die bei der Führung von Mitarbeitern zu berücksichtigen sind und beleuchtete dabei auch das Thema „Frauen in Führungspositionen". Der Abteilungsleiter gab Frau Hahling Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Betreuung der Industriekunden zu verschaffen. In diesem Zusammenhang stellte Birkner der Schülerin das Key-Account-Management vor.

Theresia Vonderau von der Marienschule verbrachte ihren Arbeitstag bei der RhönEnergie-Tochter OsthessenNetz GmbH in den „Technischen Diensten" bei Abteilungsleiter Torsten Zwingmann. Zwingmann vermittelte der Schülerin eine Übersicht über die Tätigkeiten in den Bereichen Planung und Dokumentation. Darüber hinaus lernte sie das Geografische Informationssystem sowie SAP-Vorgänge kennen. An einer Besprechung zum Thema Smart Meter nahm Frau Vonderau ebenfalls teil.

Laura Renz informierte sich an diesem Tag in der Abteilung „Einkauf und Auftragsabrechnung" im Teilbetrieb Gas und Wasser. Dort erhielt die Schülerin der Marienschule einen Einblick in die Arbeitsabläufe der Abteilung von Leiterin Monika Aschenbrücker-Hohmann. Frau Renz lernte das Lager für Materialien kennen, die im Gas- und Wasserrohrnetz der RhönEnergie eingebaut werden. Darüber hinaus begleitete sie Frau Aschenbrücker-Hohmann zu einer Besprechung mit Mitarbeitern des Einkaufes und des Lagers. Hier wurden aktuelle Themen zur Materialqualität und -beschaffung erörtert. In der Auftragsabrechnung erhielt Frau Lenz einen Einblick in die Schwerpunkte der Rechnungsstellung, beispielsweise für Gas- und Wasserhausanschlüsse.

Anne Durlas, die die Wigbertschule besucht, verbrachte den Projekttag ebenfalls im Teilbetrieb Gas und Wasser. In der Abteilung „Asset Management" lernte sie bei Abteilungsleiter Florian Schnipkoweit die technischen Facetten des Asset Management kennen, wie die Planung und Dokumentation von Bauprojekten. Ebenso wurden ihr die Zusammenhänge zwischen der mittelfristigen technischen Maßnahmenplanung und der wirtschaftlichen Planung gezeigt. Auf dem Programm stand außerdem der Besuch einer Baustelle. Hier konnte die Schülerin sehen, wie eine Planung vor Ort realisiert wird. Im Transportmanagement gewann die Schülerin einen Eindruck davon, wie das Energiedatenmanagement aus Sicht eines Netzbetreibers – von der Fernablesung bis zur Bilanzierung – in einen Bilanzkreis in der regulierten Energiewirtschaft erfolgt.

Einen Einblick in den Berufsalltag der Abteilung „Wassergewinnung und Werkstätten" von Dr. Dirk Hofmann erhielt Kaltina Bicaj von der Winfriedschule. Gleich zu Beginn mussten in einem kurzfristig einberufenen Meeting wichtige Details zu Wasserlieferungsmodalitäten geklärt werden. Anschließend stand die Durchführung eines Leistungstestes einer Belüftungsanlage in einem Wasserwerk auf dem Programm. Hier waren wichtige wasserchemischen Parameter zur erforderlichen Entsäuerungsleistung zu messen. Zu einer außerplanmäßigen, kurzfristig erforderlichen Vor-Ort-Abstimmung an einem Tiefbrunnen begleitete Frau Bicaj den Abteilungsleiter ebenfalls.

Der Leiter der Abteilung „Beschaffung und Risikomanagement", Andreas Stüber, stellte der Winfried-Schülerin Loreen Neidhart die Arbeitsabläufe dieser noch recht jungen Abteilung vor. Dies begann mit einem kurzen Exkurs über die Liberalisierung des Erdgasmarktes und den daraus resultierenden Veränderungen für Energieunternehmen. Nachfolgend stand die Teilnahme am „Marktgespräch" an. Dort tauschen sich die Spezialisten der RhönEnergie Fulda täglich über die Veränderungen an den weltweiten Energiemärkten aus. Anschließend erläuterte Andreas Stüber der Abiturientin die Gasbilanzierung, das Liefermanagement und die Prognose des Erdgasbedarfs. Ein kurzer Einblick in die Themen Zeitmanagement und Organisation des Abteilungsleiters rundeten den Projekttag ab.

Der Sprecher der Geschäftsführung, Dipl.-Ing. Günter Bury, freut sich über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an dem Projekttag: „Die Teilnehmer konnten sich ein Bild davon machen, wie viel Arbeit, Know-how und Material die sichere Versorgung einer großen Zahl von Menschen mit Gas, Wasser, Strom und Internetverbindungen erfordert. Wir als Versorger sind in vielen Sparten aktiv, deswegen ist das Projekt der Wirtschaftsjunioren eine sehr gute Initiative, um unsere Kompetenz zu zeigen. Wir unterstützen das Projekt aber auch, um junge Menschen für uns und unsere Arbeit zu interessieren: Einige der Teilnehmer werden vielleicht unsere Führungskräfte von morgen."+++


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