HÜNFELDIT-Innovationstag an Zuse-Schule

Lego, das Kippen stopft und eine Kiste, die nix kann

28.05.14 - Lego gibt’s jetzt auch für Erwachsene: Zumindest wenn es nach den klugen Köpfen des Informatik-Fachbereichs an der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld geht. Hier haben die Schüler mithilfe von Lego-Technik beispielsweise eine vollautomatische Zigarettenstopfmaschine und einen Flaschenöffner-Roboter entworfen und gebaut. Für künftige Wissenschaftler-Partys könnten sich diese technischen Errungenschaften als echte Hingucker entpuppen. Wer seine Gäste dann noch mit seinem handwerklichen Geschick beeindrucken möchte, der kann sich mit einer Lego-Maschine einen Zauberwürfel – den sogenannten „Rubixcube“ - binnen kürzester Zeit korrekt verschieben lassen. Spaß macht das schließlich schon lange nicht mehr. Am IT-Innovationstag stellten die Konrad-Zuse-Schüler am Mittwochvormittag ihre Schülerprojekte vor, die sie bereits an der fibit‘ 14 in Fulda der Öffentlichkeit präsentiert haben.

Die „Useless“-Box, eine Lego-Fräse und die „Ei-Love-You“-Eiersortiermaschine

Die Useless-Box macht ihrem Namen alle Ehre: Sobald man den oben befestigten Schalter betätigt, erscheint ein Arm aus dem Innenraum der Kiste, der den umgelegten Schalter wieder zurücksetzt. „Das haben wir mit einem aufwendigen Algorithmus programmiert“, versicherte der Erbauer Joshua Demminger im Gespräch mit osthessen-news.de. Der Arm erscheine zufallsgeneriert stets zeitversetzt. Zudem sorgen Sensoren an der Oberseite der Box dafür, dass die Kiste wegrollt, um den sinnlosen Schalter noch schwerer erreichbar zu machen.

Neben all den Spaßprojekten hat die Klasse 12 der Fachoberschule für Informationstechnik gemeinsam eine vollautomatisierte Eier-Förderungsstraße konstruiert. Die Straße erledigt verschiedene Aufgaben am Fließband – sie kann die Eier waschen, wiegen, stempeln, sortieren und anschließend auch noch kochen. Was aufgrund der provisorischen Legokonstruktionen höchst komplex wirkt, könnte in Zukunft in ausgereifter Form in der Industrie zum Einsatz kommen.

Mit einer Programmierzeit von 60 Stunden stellte Johannes Schwarz aus der 12 FoIb gemeinsam mit seinen Kollegen einen Rekord in Sachen Projektrealisierung auf. Sie entwickelten eine Mini-Fräse, die sich per Computerprogrammierung ausrichtet. Mit der Software können Muster an die Fräse gegeben werden, die diese dann in Blumenschaum-Blöcke fräst. So haben die Entwickler bereits das Zuse-Logo in einem türkisblauen Block versenkt.(km)+++

Zigaretten stopfen: Vollautomatisch Fotos: Konstantin Müller

Die Eierförderstraße wäscht, stempelt, sortiert, ...

Dieses Legoprojekt löst einen Zauberwürfel ...

Die Legofräse fräst Muster in ...

Trommelwirbel... Die Kiste, die nix ...


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