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Bilanz des Foaset-Prinzen

Alexander Fassadicus Maximus der LXXV.: "Hauptberuflich wäre ich gerne Prinz"


Im Januar besuchte die Prinzenmannschaft die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS - Foto: Martin Engel

10.11.16 - An einem richtigen Rosenmontagszug konnte der amtierende Fuldaer Fastnachtsprinz Alexander Fassadicus Maximus der LXXV. von Fulda leider nicht teilnehmen, Sturmtief Ruzica hatte 2016 einfach kein Einsehen mit den osthessischen Narren. Die Bilanz zum Ende seiner Regentschaft ist dennoch beeindruckend: In der kurzen Fastnachtssaison 2015/2016 absolvierte der gelernte Stuckateurmeister und Geschäftsführer von Günther-Bau 188 Einmärsche und saß gemeinsam mit seiner Prinzenmannschaft auf über 4.000 Kilometern Strecke im FKG-Bus.

Obwohl es nur noch ein paar Stunden bis zur Inthronisierung des neuen Prinzen im Fuldaer Kolpinghaus am Freitag sind, hat auch Alexander Fassadicus Maximus der LXXV. keine Ahnung, wer künftig in seine Fußstapfen treten wird. „Ich habe schon alles versucht, etwas herauszufinden, die halten aber alle dicht“, lacht der Prinz im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Traurig sei er schon, dass seine Zeit als Herrscher der Fuldaer Jecken nun bald zu Ende sei, sagt er. „Aber ich nehme nicht nur mein Prinzengewand aus dieser Zeit mit, sondern auch tolle Erinnerungen, die mir keiner mehr nehmen kann.“

Die Fuldaer Prinzenmannschaft 2015/2016 (v.li): die Adjutanten Stefan Fraue...


Besonders ergreifend in seiner Amtszeit sei der Fastnachtsgottesdienst gewesen, resümiert seine Tollität, der mit bürgerlichem Namen Alexander Günther heißt. „Alle haben mir vor meiner Prinzenzeit gesagt, dass es unheimlich schön sei, einmal als Prinz beim Rosenmontagsumzug dabei zu sein.“ Dass das Wetter nicht mitgespielt und ihm diese Freude verwehrt hat, macht Alexander Fassadicus Maximus der LXXV. schon ein wenig traurig, sagt er. „Aber die Sicherheit ging einfach vor, das ist ja klar.“ Nur zwei Mal hätten in der Zeit der Fölsch Foaset Rosenmontagsumzüge nicht stattfinden, beziehungsweise abgebrochen werden müssen, weiß der Prinz. „Während des Irak-Krieges fiel der Umzug bereits schon einmal ganz aus und ein anderes Mal musste er, allerdings erst als sowieso schon fast alles vorbei war, wegen Sturmböen abgebrochen werden.“

Der amtierende Prinz hat auch einen Tipp für den zukünftigen Prinzen: „Da alles echt anstrengend und streng getaktet sein kann, sollte man gut auf die Prinzenmannschaft hören. Dann übersteht man auch die Faschingskampagne ohne Probleme.“ Die Zeit als Chef der Narren hat Günther ziemlich viel Spaß gemacht, erzählt er. „Könnte man Fastnachtsprinz hauptberuflich sein, würde ich mich sofort um ein weiteres Jahr bewerben.“ (Miriam Rommel) +++

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