Randstaatenstammtisch zum RoMo
Nächstes Jahr wieder eine lange "Foaset" - Mehr Motivwagen sind gefragt

Einmarsch der Fuldaer Prinzenmannschaft beim Randstaatenstammtisch im Leipz... - Fotos: Nina Sauer
08.12.16 - Der größte Rosenmontagsumzug Hessens - in der Barockstadt Fulda - meldet jedes Jahr einen neuen Rekord. In 2016 ging er als einer der frühesten Umzüge in die Geschichte ein. Das Problem damals war die Zeit, denn bereits am 8. Februar war Rosenmontag und es galt vor Einbruch der Dunkelheit den Zug zu beenden. Für nächstes Jahr sieht es da anders aus. Die Fastnachtskampagne wird lang und der RoMo ist erst drei Wochen später - am 27. Februar 2017. "Nächstes Jahr haben wir mehr Luft, denn es wird nicht so schnell dunkel, daher sind wieder mehr Teilnehmer-Anmeldungen möglich. Dennoch achten wir bei den Teilnehmern auf die Qualität", berichtet Hans-Jürgen Dröge (RoMo-Ausschuss) am Mittwochabend den Narren der Fuldaer Randstaaten, die sich zum traditionellen Randstaatenstammtisch im Leipziger Hof trafen.
Der nächste Rosenmontagsumzug in Fulda soll maximal 250 bis 260 Teilnehmer haben - also etwas mehr als in diesem Jahr, da waren es 243 Zugnummern. "Allein zehn Startnummern mehr, sorgt dafür, dass der Umzug eine halbe Stunde länger dauert", erklärt Jan Frühauf vom Orga-Team des RoMo. Insgesamt wird es in 2017 keine große Veränderungen geben. "Uns ist es wichtig, dass wir noch mehr Zuschauer mobilisieren und den Umzug interessanter gestalten", so Dröge.
Rückblick RoMo 2016
Auch teilgenommen am Randstaatenstammtisch hat Bernd Heil. Der Bachrainer versucht seit nun mehr als zwei Jahren ein Fastnachtsmuseum beziehungsweise eine Dauerausstellung im Vonderaumuseum zu eröffnen. "Die Fastnachstumzüge in Fulda gibt es seit mehr als 500 Jahren. Da würde sich ein solches Museum gut anbieten", sagt Heil, der sich bereits mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und die Stadtverordneten richtete. Nun appelliert er ebenso an die Randstaaten und hofft damit, den lang gehegten Wunsch zahlreicher Karnevalisten in Erfüllung gehen zu lassen.
Ausblick für das nächste Jahr
Gegen 21 Uhr war es dann soweit: Der Fuldaer Prinz Dirk Novus Hotelicus der LXXVI. marschierte mit seiner Mannschaft in den Saal des Leipziger Hofs ein. "Ich bin gerne hier her gekommen. Ich selbst war schon einmal Ritter in Bronnzell - es war ein sau geiles Gefühl. Ich freue mich schon die Fastnacht zu feiern und besonders freue ich mich auf den Rosenmontag. Hoffentlich mit besserem Wetter und vielen Zuschauern. Ich versuche außerdem möglichst zu allen Terminen, zu denen wir eingeladen sind, zu gehen. Es ist wie beim Fußball: Man kann nur im Team etwas erreichen, deshalb bedanke ich mich für die wertvolle Vorarbeit", mit diesen Worten beendete der neue Prinz von Fulda den Stammtisch. Und ein abschließendes, dreifaches "Föllsch Foll Hinein" durfte natürlich nicht fehlen. (Nina Sauer) +++
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