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Zu Gast im "Hohen Norden" - BILDER

"Tänzerisch weht ein anderer Wind" an der Fremdensitzung des Nordends


- Fotos: Erich Gutberlet

22.01.17 - Pünktlich um 20:01 Uhr begann die ausverkaufte 2. Fremdensitzung des Geselligkeitsverein Nordend im großen Saal der Pfarrei St. Joseph. Nach der Eröffnung durch Ingo Bott begeisterten die Schneeflöckchen, die Kleinsten des Vereins, als Zwerge das Publikum. Danach marschierte die diesjährige Fürstenmannschat ein: Fürst Oli aus dem Münsterfeld der 69. vom Hohen Norden mit seinen Adjutanten Benny und Olaf sowie gesamten Gefolge erstürmten in Begleitung der Musikfreunde des Nordendes die Bühne.

In der Bütt begeisterten Gaby Boch, die mit Witz über die Tücken des „Älter Werdens“ berichtete, Evelyn Schön die als Sprachwissenschaftlerin den Gästen das neue EU-Englisch gepaart mit Fuldaer Platt erläuterte, Anette Faulstich die buntschillernd über das Leben im Kleingartenverein berichtete und Hans Vilmar als Bauer aus Foll der Opa geworden ist. Thomas und Sonja Hering räkelten sich bei ihrem Sketch „ Liebe im Büro“ von Loriot teilweile lasziv auf der Nordendbühne.

Tänzerisch wehte in diesem Jahr ein anderer Wind. In neuen Uniformen in den Vereinsfarben standen erstmals zwei neue Tanzgarden auf der Bühne: Die Nordend Tanzgarde, die sich aus den Ice-Girls formierte und die Junioren Tanzgarde Sternschnuppen, die ihren spritzigen Gardetanz darboten. Die Showtanzgruppe des Nordendes Freezers verzückten mit „Sisteract“, und spätestens bei den Dollen Ollen dem Männerballett, bauchfrei bei „1000 und 1 Nacht“, blieb niemand mehr auf den Stühlen sitzen.

Im Verlauf des Abends wurde das nordische Ehrenschild, die höchste Auszeichnung des Gesseligkeitsverein Nordend, Tobias Weber verliehen. Als Gast maschierten der Partenverein aus Haimbach mit seinem Westendmarschal ein. Gaby Boch und Jürgen Auth verabschiedeten sich am Ende dieser Sitzung - nach zehn Jahren Moderation - in den wohlverdienten Ruhestand und reichten das Mikro an die nächste Generation Melanie Medler-Hehrmann und Sabine Halsch weiter. +++

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