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1.250 Eier gesammelt

Kehraus mit Eieressen und Verbrennen der Fastnacht


Diese Gruppe, die als Letzte erst gegen 19 Uhr im Haus des Gastes eintraf h... - Fotos: Dieter Graulich

28.02.17 - Zum traditionellen Fastnachtsgeschehen zählt in Herbstein am Fastnachtsdienstag das „Eiersammeln“ mit dem anschließenden „Eieressen“ sowie um Mitternacht das Verbrennen der Fastnacht „Auf dem Hain“. So waren auch am Dienstag mehrere Gruppen Jugendlicher unterwegs um Eier und Speck oder Wurst einzusammeln.

Zunächst wird der traditionelle Spruch: „Helau, Helau und auch Hurra. Die Fastnachtsspringer die sind da! Nachdem der Sprungtanz ist vollbracht, sammeln wir zur Fasenacht Eier, Speck und dies und das, Wir bitten schön, gebt uns etwas“. Die Gaben wurden dann meist auf einen Boller- oder Einkaufswagen gepackt und am späten Nachmittag trafen die Gruppen im „Haus des Gastes“ ein. Wieder über 1.250 Eier kamen bei dem Umzug durch die Stadt zusammen.

Mitglieder des Elferrates servieren die frisch gebackenen Eier

Die zwölf Mann starke Kapelle „Kirmesmusikanten“ sorgte für die richtige St...

Nun hieß es Speck schneiden und anbraten, Eier aufschlagen und backen, denn gegen 18 Uhr trafen die Mitglieder der Fastnachtsvereinigung ein, um sich noch einmal vor der Fastenzeit kräftig zu stärken. Serviert wurden die frisch gebratenen Eier von den Mitgliedern des Elferrates. Die übrig gebliebenen Eier erhält der Kindergarten und Behindertenhilfe Vogelsberg in Herbstein.

Während ein Teil noch am Essen war, schwangen die ersten bereits das Tanzbein im Saal. Orden gab es dann an die einzelnen Wagenbau- und verschiedene Fußgruppen sowie an sehr aktive Mitglieder die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen hatten.

Alle Hände voll zu tun hatten Raimund Böttinger und Thomas Staubach um den ...

1.250 Eier wurden gesammelt

In einer großen Pfanne wurde gebacken um die hungrigen Mäuler zu versorgen

Um Mitternacht ging es dann „Auf den Hain“ zum Verbrennen der Fastnacht. Bajazz Jens I. hielt seine letzte Rede mit einem kurzen Rückblick auf die abgelaufene Kampagne. Zum Abschluss wurden dann einige Ballen Stroh verbrannt, die das „Verbrennen der Fastnacht“ symbolisierten. (Dieter Graulich) +++

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