Ausverkauftes Kolpinghaus tobt

Gelungene Prunksitzungs-Premiere bei Florengäßner Brunnenzeche


Alle Fotos: Martin Engel - Ein Feuerwerk der besten närrischen Unterhaltung: Erste Fremdensitzung der Brunnenzeche im Kolpinghaus!

07.01.2018 - Mit dem großen Einmarsch aller Aktiven der Florengäßner Brunnenzeche begann am Samstagabend im ausverkauften Parkhotel Kolpinghaus die Premiere der Prunksitzung. Dem Zuschauer bot sich ein spektakuläres Bild, nachdem die rund 150 aktiven Mitglieder in ihren bunten Kostümen den Saal bevölkerten. Bürgermeister der Brunnenzeche, Klaus Möller, begrüßte alle Gäste aufs herzlichste und wünschte ihnen einen unterhaltsamen, sorgenfreien Abend. Das Brunnenpaar „Daniel und Bridget von Engels Landen“ begrüßte die Gäste herzlich, wobei der Brunnenherr seiner Brunnenliesel den Vortritt, bei der Begrüßungsansprache, ließ. Anschließend wurde es "very british". Maximilian Traut verlas die 10 „Arbeitsanweisungen“ des Brunnenpaares für die Kampagne und ehrte das Brunnenpaar mit der englischen Nationalhymne (umgeschrieben auf das Brunnenpaar.) Unterstützt wurde er vom Musikverein Niesig. Anschließend spielten diese, unter der Leitung von René Wilhelm den Ehrenmarsch des Brunnenpaares und stimmten die Gäste so auf einen unvergesslichen Abend ein.

Fotos(4):Brunnenzeche


Nachdem die Aktiven die Bühne wieder verlassen hatten, betrat Oma Fine (Michael Vogel) unter großem Jubel der Gäste den Saal. Sie begrüßte die Gäste auf ihre eigene Art und Weise und führte brillant, manchmal auch spitzzüngig durch das Programm.


Die Lollipops (die Jüngsten Tänzer der Brunnenzeche) unter der Leitung von Katharina Engel und Aline Kopp, begeisterten als Cheerleader mit ihrem tollen Showtanz. Sie stürmten die Herzen der Gäste im Sturm und wurden mit viel Applaus dafür belohnt. Traditionell folgte anschließend das Protokoll. Richard Thonius nahm mit viel Fingerspitzengefühl das Weltgeschehen aufs Korn. Thonius berichtete u. a. über den Wahlausgang im Land und beleuchtete die verschiedenen „Strömungen“ des Wahlergebnisses. Als neuer Programmpunkt der BZ wurden die Gäste ins Klassenzimmer der Narrenschule entführt. Der Lehrer (Hans-Peter Vogel) erläuterte dem Clownnachwuchs im Deutsch-, Mathematik- und Aufklärungsunterricht die verschiedenen Zusammenhänge des täglichen Lebens. Auch die Gäste durften sich am Schulunterricht beteiligen, was zu viel Gelächter führte.

Foto: Ex Prinz Alexander Günther,


Die Juniorentanzgarde der Brunnenzeche begeisterten die Zuschauer mit ihrem schwungvollen Gardetanz. 10 Tänzerinnen zwischen 10 und 15 Jahren zeigten ihr Können auf hohem Niveau. Betreut werden diese von Biggi Fricke und Steffi Stolz. Nun durfte die Nachwuchsrednerin in die Bütt. Lea Anton, ein Kind der Brunnenzeche, berichtete kurzweilig, über das baldige Ende ihrer Schulzeit. Dies tat sie sehr anschaulich und wurde dafür mit sehr viel Applaus belohnt.


Die Hei Höpper, unter der Leitung von Babsi und Christine Martinez, interpretierten das Thema Feuer und Flamme mit ihrem Showtanz. Dies taten sie sehr eindrucksvoll mit ihren schönen Kostümen und ihrem Tanz. Danach berichtete Bernd Weber – als Petersberger – über die diversen Unterschiede zwischen Fulder und Petersbergern. Dies tat er mit manchem Seitenhieb und viel Humor. Die Florengäßner Stoadtschisser (Susi Süssemilch, Martin Kessler, Bernd Fricke und Klaus Möller) waren der letzte Programmpunkt vor der Pause. Wie immer unterhielten sie die Anwesenden mit schwungvollen Liedern und kurzweiligen Gesprächen.


Der Musikverein Niesig erfreute die Gäste mit ihrer Show von Österreich nach Engelslanden. Als Sänger traten auf, Volker Schmitt (der diese Show zusammengestellt, die Musikstücke für die Niesiger arrangiert und die Texte verfasst hat) und der Brunnenherr. Unterstützt wurden die beiden von den Backgroundsängern Stefan Euler. Steffen Günther, Max Traut, Johannes Heller und Christian Reith. Wie immer begeisterten die Musiker des Musikverein Niesig die Zuschauer. Es war wie immer ein Augen- und Ohrenschmaus.


Kathi Klar, geb. Süssemilch berichtete sehr anschaulich über ihre junge Ehe. Auch werden ernste Themen wie z. B. die Männergrippe ausführlich besprochen. Die Lacher und der Applaus gaben der jungen Ehefrau Recht. Nun wurde es Zeit, dass 26 Frauenbeine der Seniorentanzgarde über die Bühne wirbelten. Ein Tanz mit vielen Höhepunkten. Trainiert werden sie von Jennifer Weber, die auch selbst mittanzt. Die Tänzerinnen wurden mit tosendem Applaus und Standing Ovation für ihre Anstrengung belohnt. Ein neuer Programmpunkt bei der BZ ist Acki Elm, der sein Debüt bei der Brunnenzeche gab. Als „Hausdame vom Engelsplace“, berichtete er mit viel Humor über seinen neuen Arbeitsplatz bei dem Brunnenpaar. Die Gäste dankten es ihm mit viel Gelächter und Applaus. Danach betraten die Schnurrbezel die Bühne und entführten das Publikum in das Zeitalter der Dampfmaschinen mit ihrem Tanz „Steam-Punk“. Beeindruckende Kostüme unterstrichen die tänzerische Darbietung.


Die Heimat Musiker (Michael Vogel, Christian Vogel, Sven Fricke, Guido Wollscheidt) läuteten das Ende des Programms ein. Die Florengäßner Brunnenzeche versteht es, seine Gäste sehr kurzweilig und abwechslungsreich zu unterhalten. Die verschiedenen Höhepunkte wechselten sich ab. Die Lachmuskeln wurden stark strapaziert. Oma Fine hat sich mal wieder selbst übertroffen. Die Gäste, die Karten für die nächsten Sitzungen haben, dürfen sich auf einen bunten Abend freuen. +++