„Foaset fir Freeme“

Gäste und Einheimische: Sechstes Seminar über die Fuldaer Fastnacht


Fotos: Tobias Stübing - Axel Elm moderierte durch den Abend

07.02.19 - Auch in diesem Jahr heißt es wieder: „Foaset fir Freeme“ in der Bornlepp. Am Mittwochabend begrüßte Axel Elm in gut gelaunter Stimmung die Gäste. Das Einführungsseminar in die Fuldaer Fastnacht wird vom regionalen Standortmarketing und der Florengäßner Brunnenzeche e.V. Fulda präsentiert. Alles Wissenswerte und Spezielle über die Fuldaer Foaset wird den Besuchern fachkundig und humorvoll von Moderator Axel Elm vermittelt.

"Der Bachelor-Abschluss in Fastnacht", so begrüßte Christoph Burkard die Gäste. Bereits zum sechsten Mal fand ein Abend voller Unterhaltung und informativen Gesprächen statt: die Fastnachtsgeschichte mit ihren Besonderheiten stellte Fastnachtsprofi Axel Elm mit viel Witz und Charme den Gästen vor. Einheimische und auch Gäste, die zugereist sind, wurden so in die Thematik der Fuldaer Fastnachtswelt eingeführt. Spätestens gegen Ende des Einführungsseminars war dann jedem Besucher klar, was Elm erzählt hat. Begriffe wie „Foaset“, „Foll“ für Fulda, „Kapp“, „Motze“ und „Orde“, der „FKG“ und den „Randstaaten“ wurden erklärt – und auch mit den einzelnen Schlachtrufen war dann jeder vertraut. Gäste und Einheimische waren dann schnell zu einer Familie zusammengewachsen. Auch viele närrische Tollitäten haben sich vorgestellt, so neben Prinz Markus Maurus Musikus der 78. von Fulda auch das Brunnenpaar Bettina und Max von Oculi und Globuli aus den Reihen des gastgebenden Vereins. Neben den „Freemen“, also den Fremden oder Zugereisten, waren natürlich auch wieder die Einheimischen, die sich bisher noch nicht mit der Fuldaer Foaset vertraut machen konnten, zu dem Seminar der etwas anderen Art eingeladen.

Die Bornlepp in Fulda platzte aus allen Nähten: viele tolle Kostüme und närrische Geschichten wurden gezeigt und erzählt. Das Vereinsheim der Florengäßner Brunnenzeche ist Kult und in der fuldischen Foaset nicht wegzudenken. Auch an diesem Mittwochabend war die Stimmung im Vereinsheim wieder mitreißend. "Die Fastnacht ist ein Stück Lebensqualität und Kultur. Wir wollen Herzlichkeit rüber bringen." Und diese Herzlichkeit spürte man an dem Abend auch: gemeinsam wurde gelacht, gesungen und gefeiert. Gäste, denen die Fuldaer Fastnacht völlig fremd war, waren auch bei dem Bildungsseminar dabei. Zwei Damen aus Oldenburg schauten sich das Spektakel näher an. Die Unterschiede zwischen Karneval und Fasching wurde genauso erarbeitet, wie auch das Entstehen der Vereine in der Stadt überhaupt. So entstanden beispielsweise um die Mitte herum (FKG) die Randstaaten in den vier Himmelsrichtungen. Daraus entwickelten sich die Vereine mit ihren Kostümen und Schlachtrufen. Der älteste Verband ist der Türkenbund, welcher 1888 gegründet wurde. 

"Das Mitmachen an der Fastnacht ist das Schöne" - Ein erlebnisreicher und bildungsreicher Abend für Fremde, Gäste und Einheimische gleichermaßen. "Wer hier ist, hat das Schlimmste überwunden." (Tobias Stübing) +++

Elm überreichte ihm einen Orden

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