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Von Arztbesuchen und dem Citybus

Seniorenfastnacht in der Stadthalle war ein voller Erfolg


- Fotos: Victoria Weber

26.02.19 - Es war ein buntes Farbenmeer bei der Seniorenfastnacht der Stadt Hünfeld als der HKG-Elferrat, die HKG-Elferratskapelle und die zahlreichen Garden auf die Bühne der Stadthalle Kolpinghaus einmarschiert sind. Die Stimmung bei den Zuschauern im Saal war bestens. Und das Programm konnte sich sehen lassen: Für die Senioren gab es eine bunte Mischung aus Büttenreden und Tänzen.

Gleich zu Beginn sorgte die HKG-Elferratskapelle unter der Leitung von Markus Höfer für eine schwungvolle Schunkelrunde, bei der kräftig mitgesungen wurde. HKG-Sitzungspräsident Frank Martini und HKG-Präsident Steffen Schaake begrüßten die Narren in der gut besuchten Stadthalle.

Einen zuckersüßen Tanz zeigten die Kleinsten auf der Bühne, die „Gaalbernschlümpfe“. Verkleidet als Bibi Blocksberg ritten sie über die Bühne. Die Leitung der Gruppe haben Carolin Witzel und Nina Battenberg.

Der 22. Gaalbernschaude Burkard Melzer kam mit seiner Kolpingflagge „Wir sind Schaude“ auf die Bühne. Als Gallionsfigur des Hünfelder Karnevals berichtete er über das „dritte Geschlecht“, den Rathausumbau, die Straßenbeiträge und den Generationentreff. „Beweglichkeit hat im Alter einen hohen Wert, da sind wir und einig, das ist nicht verkehrt“, machte Melzer Werbung für Fitness.

Die Gaalbernsternchen (Leitung: Daniela Martini, Nele Sorian), die Hünfelder Sternschnuppen (Leitung: Katja Bauersachs, Letitia Bauersachs, Anna Schabel), die Fantastic Girls aus Großenbach (Leitung: Simone Zentgraf, Sophia Hahner, Elisa Biensack) und die HKG-Starlights (Leitung: Christine Schwab und Felicitas Fischer) überzeugten mit großartigen Gardetänzen und durften nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen.

Als „Pfälzer Gaalbern“ erfreute Heidi Hinckel die Senioren im Saal. Sie berichtete davon, dass sie selbst bald Seniorin wird und sich schon auf die Seniorenfahrt der Stadt Hünfeld freut. Auf humorvolle Weise berichtete sie vom Aha, Föllsch Foll, der Schließung der Post, dem Neubaugebiet Stadtpanorama und es gab ein Hoch auf den Citybus. „Ich leb gern in Hünfeld“, hob die Karnevalistin aus der Pfalz hervor.

Ein Neuzugang in der Bütt war die elfjährige Lilly Höfer. Als „Früchtchen“ lass sie auf amüsante Weise den Senioren die Leviten – und machte ihre Sache vor einem so großen Publikum großartig. Ein Urgestein in der Bütt ist hingegen Dietmar Weidenbörner, der eine grandiose Rede auf Platt für die närrischen Senioren vorbereitet hatte. Ein Jahr ist er nun Rentner und er berichtete dem Publikum von seinen Schwierigkeiten – von Blasenschwäche morgens um 6 und einem Besuch beim Arzt. Die Zuschauer lachten Tränen und dankten ihm mit stehenden Ovationen.

Durchs Programm führte Sitzungspräsident Frank Martini. Er verkündete, dass Hünfeld bald eine Kurstadt werde und den Titel trage: Konrad-Zuse-Stadt Bad Hünfeld. Warum? Na wegen der Moosfassade, die bald das neue Bürgerbüro schmücken wird. „Dort kann stündlich inhaliert werden“, betonte Martini augenzwinkernd. Für die musikalische Umrahmung sorgte Migo alias Michael Zdiarstek. Beim großen Finale bedankten sich Bürgermeister Stefan Schwenk und Stadträtin Martina Sauerbier bei allen Aktiven und den Senioren. Zum Abschluss gab es eine große Polonäse durch den Saal. (pm) +++

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