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Ball der Stadt Brand

Feuerwerk karnevalistischer Höhepunkte


- Fotos: Verein

27.02.19 - Bombenstimmung herrschte auch in diesem Jahr wieder bei den fünf Veranstaltungen des „Balls der Stadt Brand“ im Dorfgemeinschaftshaus „Schlichthaus“. Durch ein  abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen närrischen Höhepunkten führten zum ersten Mal Claudia Kosarek und Renate Tadday in ihren Paraderollen als „Waltraud und Mariechen“.

Nach der musikalischen Begrüßung mit dem Eingangslied „Foosenoacht in Brann“ live gesungen von den Fastnachtssängern, zeigte der Brander Fastnachtsnachwuchs mit dem Showtanz „Dschungelparty“, dass schon junge Brander Mitbürger das Publikum, darunter auch Bundestagsabgeordneter Michael Brand, der Landtagsabgeordnete Markus Meysner und der Hilderser Bürgermeister Hubert Blum, bestens unterhalten können.

Nach dem Sketsch „Ladenhüter“ bei dem vor allem Günter und Monika Henkel als Supermarktchef und schusselige Verkäuferin glänzten, zeigte die Boygroup „Junge Bränner Buam“ einen fetzigen Schautanz in bayrischer Tracht.   Unter dem Titel „Exit vom Brexit“ glossierten Renate Tadday (als Queen Elisabeth), Claudia und Bianka Kosarek, Rainer Handwerk, Günter Henkel, Svenja Weber,  Corinna Handwerk, Thorsten Weber und Christian Schickling  die derzeitige Situation der Engländer vor dem EU-Austritt vor der Kulisse des Buckingham Palasts, wobei auch die mehr und weniger bekannten dörflichen Ereignisse im vergangenen Jahr nicht zu kurz kamen. Hierbei glänzte Christian Schickling mit seinem, auf den Sportverein, umgedichteten und live gesungenen Song “ Concordia grün“.

Nach dem Showtanz „Kisten-Chaos“ sorgte der Sketsch „Kakerlaken-Schlagen“, bei dem Gäste aus dem Publikum zwei zerstückelte Lieder in die richtige Reihenfolge zu bringen hatten, für zahlreiche Lacherfolge. Dabei brillierte Christian Schickling in seiner Moderatorenrolle.

Nach einer kurzen Pause begeisterten mehr als zwanzig Akteure mit dem Sketch „Nicht von dieser Welt“, bei dem Außerirdische mehrfach in andere  Rollen von Menschen schlüpften, das närrische Publikum. Auch die gelungene musikalischen Szene „Äbbes von ABBA“, mit Hits der legendären schwedischen Pop-Formation, sowie der Sketsch „Schreibmaschine“, bei dem ein Schreibmaschinenbesitzer seine alte Schreibmaschine reparieren lassen wollte, der Verkäufer aber diese mit einem Laptop verwechselte, ließen die närrischen Herzen der Zuschauer höher schlagen. Nach dem gelungenen Auftritt der Teenies mit ihrem Showtanz „100% Mädchen“  heizten die „Brander Bääseboatscher“ mit ihrem Auftritt „Zum Schluss geht’s rund“ die Stimmung im Saal nochmal so richtig an.

Im Rahmen des großen Finale bedankten sich „Waltraud und Mariechen“ bei allen Mitwirkenden auf, hinter und vor der Bühne für das auch in diesem Jahr wieder gezeigte große Engagement, ohne dass eine solch gelungene Veranstaltung wie der „Ball der Stadt Brand“ nicht möglich wäre. Besonderen Dank ging an Günter Henkel und Rainer Handwerk. Auch in diesem Jahr   waren alle fünf Veranstaltungen binnen weniger Stunden ausverkauft , was beweist dass Brand zu den Hochburgen der regionalen Fastnacht zählt.  

Fazit von Michael Brand: "Die Brander haben sich mal wieder selbst übertroffen", kommentiert Bundestagsabgeordneter Michael Brand , der beim letzten Auftritt in Brand dabei war und sich vor Lachen krümmte. Besonders angetan war Brand vom Stück "Exit vom Brexit". "Sich diese Geschichte auszudenken, das prächtige Bühnenbild und die tollen Darsteller - das verdient eigentlich gleich dreimal den Oskar! Und die Idee, die Brander nach London zu schicken, um die Briten wieder zu Vernunft zu bringen, ist genial. Denn mal ganz ernsthaft, wem sonst außer den Brandern in der Rhön könnte das gelingen?", sagt Brand schmunzelnd. (pm) +++

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