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49 Motivwagen und Fußgruppen - Jubiläumsumzug in Steinau


Fotos: Dietmar Kelkel -

03.03.19 - Die Märchenstadt Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis) war am Samstag fest in Narren-Hand. Nach dem Rathaussturm schlängelte sich der 44. Faschingsumzug mit 49 Motivwagen und Fußgruppen durch die Altstadt. Für die Narren und Jecken ist die 44 bekanntlich eine magische Zahl. Aus diesem Grund feierten Tausende auf dem Kumpen eine rauschende Jubiläumsparty mit.

Für Stimmung auf den Gassen sorgten traditionell der DRK-Spielmanns- und Fanfarenzug Rückers und der Eisenbahner Musikverein Elm. Grund zum Feiern hatte der Fußverein Steinau. Die Alten Herren, die Männer- und Frauenmannschaften waren stolz auf 100 Jahre FV Steinau.

Ein Glanzlicht setzten die Oktopussis und Kraken der Gymnastikgruppe Marborn. „We are the 90er“ skandierte die Marborner Feuerwehr auf ihrem Faschingswagen und hatte die Minigarde, die Sternchen, die grüne Garde, die rote Garde und die Marborner Funken im Schlepptau. Die Steinauer Hannekloasen waren mit Elferrat, den grünen und blauen Funken unterwegs.

Ein richtiger Knaller war die Sterbfritzer EAV-Partyband. Die Faschingsabteilung des TV Sterbfritz fuhr mit Prinz Luca und Prinzessin Anna-Lena vor, begleitet vom Elferrat und Garde. Aus Höf und Haid elektrisierte Prinz Oli, das Tanzbiest von der Untermühle, die Massen. Grazie und Anmut versprühten die Eisköniginnen der Tanzgruppe Surprise und die Niederzeller Herzdamen.

Die Faschingsgemeinschaft Salmünster war mit der Sambaband, die Brachttaler mit ihrem Wikinger-Katapult dabei. Die Schwarzenfelser Burgratzen ließen den „Indien Spirit“ hochleben. Die Schlüchterner Spätzünder erschienen mit Dreigestirn, Elferrat und den peinlichen Eltern.

Beim Steinauer Umzug (fast) immer dabei sind die Breitenbacher Superhelden, die Altengronauer Sinnpiraten, die Schlüchterner Kloburschen, die Wallrother „Wellblooe“, die Hintersteinauer „Halodries“, der Elmer Bloo mit ihrem Zoo und die rockige „Ulmischer“ Jugend.

Bestens vertreten war das Fuldaer Land mit der Hosenfelder Elite, den Golden Bulls aus dem Königreich Flieden, der Trinksportgemeinschaft Blankenau/Hainzell und der Hainzeller Leergut-GmbH. Märchenhaft war der Motivwagen der Faschingsfreunde Fischborn, mittelalterlich das Gefährt der Faschingsgruppe Mernes.

Bei der Rathauserstürmung hatten es Ehrenstadtrat Hans-Jürgen Salomon und Stadtrat Hans-Jürgen Simon eilig, die weiße Fahne zu hissen und die Schlüsselgewalt zu übergeben, war Rathauschef Malte Jörg Uffeln doch „ausgeflogen“. Das fand Sitzungspräsidentin Renate Kania wenig lustig. „Der hat heute voll gekniffen und ist in den Urlaub ausgerissen. Aus dem Fenster schaute ein Dummi nur, vom Bürgermeister leider keine Spur. Die Verteidigung des Rathauses mussten andere übernehmen, an seiner Stelle würde ich mich schon etwas schämen.“

Der Appell der Sitzungspräsidentin „Feiert, schunkelt, fühlt euch wohl, aber trinkt nicht zu viel Alkohol“ hat gefrustet. Das Deutschen Roten Kreuzes verbrachte einen recht ruhigen Nachmittag. (kel) +++

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