Große Bilderserie

Hier schlägt das Herz der Fröhlichkeit: Prunksitzung der Brunnenzeche


Fotos: Hans-Hubertus Braune: -

11.01.20 - Mit traditionellem Einmarsch von rund 165 Aktiven eröffnete die Florengäßner Brunnenzeche am Freitagabend ihre erste von insgesamt sechs ausverkauften Prunksitzungen im Parkhotel Kolpinghaus. Die Prunksitzungen der Florengäßner Brunnenzeche  gehören zu den Höhepunkten der Fuldaer Foaset und sind dort nicht mehr weg zu denken. Auf der Bühne zeigen die Aktiven, was sie in Ihrem Vereinshaus – der legendären Bornlepp – einstudiert haben.

Zu Beginn betrat Axel Elm mit Tochter Paula die Bühne. Gemeinsam eröffneten sie das Programm und stimmten die Gäste auf einen unvergesslichen Abend ein. Verkleidet als Umweltaktivist ging Axel Elm später nochmal alleine in die Bütt und berichtete überaus anschaulich über seinen ökologischen Fußabdruck. Er wurde hier mit sehr viel Applaus belohnt.

Nach dem großen Einmarsch aller Aktiven begrüßt Bürgermeisterin Marianne Koch alle Gäste mit großer Freude. Auch das Brunnenpaar „Biggi und Sven mit Herz und Seele“ ließ es sich nicht nehmen, den Saal ganz besonders herzlich zu begrüßen. 

Anschließend betrat Oma Fine (Michael Vogel) den Saal. Die Kultfigur der Florengäßner Brunnenzeche versteht es immer wieder, das Publikum in den Umbauphasen der Bühne mit ihrer humorvollen und direkten Art bei Laune zu halten.

Traditionell folgte anschließend das Protokoll von Richard Thonius. Er berichtete unter anderem über das Fuldaer Stadtfest im vergangenen Jahr, den bevorstehenden EU-Austritts des Vereinten Königreichs sowie den Klimawandel.

Der atemberaubende Gardetanz der Florengäßner Juniorengarde war der nächste Programmhöhepunkt. Trainiert werden sie von der Brunnenliesel Biggi Fricke und Steffi Stolz. 

Die Nachwuchs Bütt gehört der Tanzmarie - Marie Großer. Denn auch an Nachwuchsbüttenrednern mangelt es der Brunnenzeche nicht. Sie begeisterte das Publikum mit ihrem tänzerischen Können und ihrem Talent für die Bütt.

Ein weiterer traditioneller Programmpunkt ist die Clownschule mit Lehrer (Hans-Peter Vogel) und seinen sechs Schülern. Die Gäste selbst durften sich per Smartphone am Schulunterricht beteiligen, was zu viel Gelächter führte.

Auch an Showtänzen hatte die Florengäßner Brunnenzeche einiges zu bieten. Angefangen von den kleinen Lollipops, den jüngsten Tänzern der Brunnenzeche. Unter der Leitung von Katharina Engel und Aline Jonas haben sie das Publikum in das „Land der Kobolde“ entführt. Die Hei Höbber, welche von Barbara Martinez und Christine Uhl trainiert werden, begeisterten das Publikum mit ihren eindrucksvollen Kostümen unter dem Motto „Barock und Amadeus“. Die Schnuppbiddel versunken gemeinsam mit der Insel Atlantis in die Tiefen des Ozeans. Sie erhielten hierfür vom Publikum tosenden Beifall. Die „Crazy Queens“ alias „Schnurrbezel“ brachten das Publikum mit ihren Stimmungsliedern zum Aufstehen und Mitsingen. Die Brunnenliesel selbst (Biggi Fricke) eroberte als „Clown Queen“ die Herzen der Gäste.

Selbst einer echten „Hifäller Gaalbern“ wurde zum nächsten Programmpunkt Einlass gewährt. Dietmar Weidenbörner erntete mit seiner Büttenrede großen Applaus und stehende Ovationen als er erklärt, wie er zu der Ehre kommt, als Büttenredner bei der Florengäßner Brunnenzeche aufzutreten. Seine zwei Töchter standen ihm hier verkleidet als echte „Hifäller Gaalbern“ zur Seite. 

Gardetanz auf allerhöchstem Niveau zeigte die Seniorentanzgarde der Florengäßner Brunnenzeche. Trainiert von Jennifer Weber verzauberten insgesamt 30 Beine den ganzen Saal mit unglaublicher Tanzleistung. 

Auch Musik und Gesang gehören bei der Florengäßner Brunnenzeche zum eindrucksvollen Programm. Kurz vor der Pause wurde der gesamte Saal durch den Chor der Florengäßner Brunnengarde zum Aufstehen und Mitsingen animiert. Die erste Hälfte des Programmes hätte nicht schöner Enden können. Im Anschluss nach der Pause verwandelte sich der Musikverein Niesig unter dem Sänger von Volker Schmitt  zu einer „Hey-Hitparade“.  Begleitet mit tosendem Applaus konnte der Musikverein die Bühne verlassen. 

Der Brunnenherr (Sven Fricke) ließ es sich natürlich nicht nehmen, zusammen mit seinen Kollegen der Heimat Musiker (Michael Vogel, Christian Vogel und Guido Wollscheidt) das Ende der Sitzung einzuläuten. Mit dem Abschlusslied „Chöre“ von Mark Forster riss es nun auch die letzten Gäste von den Stühlen. Die gesamte Brunnenfamilie schaut voller Vorfreude auf die noch bevorstehenden Prunksitzungen und blickt erwartungsvoll auf die kommenden Wochen der fünften Jahreszeit.

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