"Wenn et Trömmelche jeht"

Mit Trommeln und Fanfaren zum Fastnachtsgottesdienst


Fotos: Winfried Möller - Trommeln und Fanfaren haben den Fastnachtsgottesdienst in der Stiftskirche in Rasdorf eingeläutet.

17.02.20 - Trommeln und Fanfaren haben den Fastnachtsgottesdienst in der Stiftskirche in Rasdorf eingeläutet. Pfarrer Markus Blümel und das Familiengottesdiens-Team Rasdorf hatten eingeladen.

Es war schon ein ausgesprochen buntes Bild aus blau-weißen und rot-weißen Tanzkleidern, bunten Narrenkappen und schwarz-roten Uniformen, als die Karnevalgesellschaft Grüsselbach mit Prinz Christoph der 48. vom Birkenhof und Alpenland und Prinzessin Loraine vom Malgeser Städterand mit allen Garden, der Elferrat des Männergesangvereins Rasdorf mit Funkelmäusen und A-Team sowie Prinz Ingo XXX. Feuerlöschender Maschinist von Konstruktion und Schilderwald und Prinzessin Verena vom Hund bewachte Radlerin von Politur und edlem Glanz mit dem Fastnachtsclub Kolping und der Trommel- und Fanfarenzug der FFW Rasdorf in die Kirche, gefolgt von Pfarrer Markus Blümel und den Messdienerinnen und Messdienern einzog.

„Wir kommen in Schwung und Fastnachtsmusik an einem Ort der Stille“, so Pfarrer Markus Blümel zur Einführung. Gott habe seine Freude an dem unterschiedlichen Aussehen und den Altersstufen. Er wünsche, die Kirche könne immer so voll sein. Seine Ansprache begann er mit Briefen, die der kleine Paul Bock an Prinz Christoph, Prinzessin Verena, Kolpingmann Bernd Wald und Kääle Jürgen (Bürgermeister Jürgen Hahn) verteilen durfte. Der letzte Brief war an „Gott“ adressiert.

Ein Junge habe seinen Großvater gefragt, warum er den Hut zum Gruß ziehe, wenn er an einer Kirche vorbeigehe. Die Antwort war, in der Kirche sei Gott zu Hause. Er sei der „Ich bin da“, so habe es Mose im brennenden Dornbusch erfahren. Auch die Jünger hätten gefragt „Meister wo wohnst du?“. So sollten wir auch Christus einen Platz in uns bereiten. Wenn wir ihn in der Kommunion empfingen, dann nehme er Platz in uns Menschen. Wir seien dann Wohnung Gottes. Es reiche heute nicht mehr „christlich angehaucht“ zu sein. Christen müssten durchdrungen vom Heiligen Geist an ihrem Handeln und der Ausstrahlung erkennbar sein.

Markus Blümel gab dem keinen Paul den Brief an Gott. Er möge Gott seine Adresse geben. Die Erstkommunionkinder als Gardemädchen und Mitglieder der Tanzgarden brachten sich mit Kyrie-Text und Fürbitten in die Eucharistiefeier ein. Der Trommel- und Fanfarenzug der FFW Rasdorf spielte auf. Musikalisch gestalteten die Songgruppe Lehnerz (Leitung Rudi Hess, Sologesang Silvia Völker) mit christlichen Liedtexten auf Fastnachtsmelodien den Gottesdienst mit.

So hieß es im Schlusslied auf die Melodie „Wenn et Trömmelche jeht“: „Pilger sind wir Menschen, suchen Gottes Wort, unerfüllte Sehnsucht treibt uns fort und fort. Wir wollen singen von Gott, Gott und seiner Macht, denn er hat mit seinem Sohn das Heil zu uns gebracht. Ehre sei Gott, sei Gott, Ehre sei Gott...“ (pm) +++

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