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Interner Kampagnenstart

Karnevalsgesellschaft Neuhof hadert mit Entscheidung: "Es ist noch zu früh"


Archivfotos: O|N/Carina Jirsch - Ganzjährig trainiert die Garde der KGN Neuhof, um endlich wieder auftreten zu dürfen

10.11.21 - Karneval ist auch in der Kaligemeinde Neuhof (südlicher Landkreis Fulda) nicht wegzudenken, umso größer ist die Freude bei der Karnevalsgesellschaft Neuhof, dass es in diesem Jahr endlich wieder eine fünfte Jahreszeit geben wird. "Durch den coronabedingten Ausfall der letzten Kampagne hat einfach ein Teil in den Herzen der Karnevalisten gefehlt. Umso größer ist jedoch die Vorfreude auf die bevorstehende Narrenzeit, die zwar nicht wie in der Vergangenheit ablaufen wird, aber die wir unter gewissen Auflagen und Bedingungen hoffentlich feiern können", erklärt der erste Vorsitzende Marco Leitsch.

Er gibt jedoch zu, dass es "durch die unklare Lage der Corona-Gesamtsituation und die Maßnahmen der Regierung aktuell noch sehr schwer ist, eine Kampagne vollständig und normal zu planen." Die Maßnahmen und Vorschriften ändern sich aktuell immer wieder und die Zahl der Infektionen nehmen zu. "Somit tun wir uns sehr schwer unsere Veranstaltungen und Konzepte zu finalisieren."

Erste Veranstaltung findet intern statt

Die Eröffnung der Kampagne 2021/2022 wolle man daher nur intern veranstalten und am kommenden Freitag ausschließlich mit den Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft feiern. Mit Blick auf die anderen Veranstaltungen der KGN, wie Kinderfastnacht, Frühschoppen, Fremdensitzung und dem Rosenmontag befinde man sich noch in der Klärung, ob und was überhaupt und unter welchen Auflagen stattfinden kann.

Unter den derzeitigen Umständen sei es für den Vorstand schwierig, eine Entscheidung zu treffen, unter welchen Konzepten, Regeln und Auflagen diese Veranstaltungen durchgeführt werden sollen. "Wir arbeiten hier auch immer noch sehr eng mit anderen Vereinsvorständen befreundeter Karnevalsvereine zusammen, um ggf. gemeinsame Lösungen zu finden", so Leitsch. Derzeit laufen auch Gespräche mit der Gemeinde, Ordnungsamt und auch der Polizei, im Hinblick auf einen eventuellen Rosenmontagsumzug. Insgesamt sei es aber noch zu früh, etwas zu entscheiden.

"Wir wollen niemanden ausschließen"

"Die einfachste Lösung aller Dinge wäre natürlich eine Veranstaltung unter 2G durchzuführen, jedoch möchten wir ganz klar sagen, dass wir niemanden ausschließen möchten, der gerne Karneval feiert und sich eventuell aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen darf. Dieses Thema ist einfach sehr schwierig zu behandeln."

Fest steht, dass man alles Mögliche versuchen wird, um Veranstaltungen - in irgendeiner Art und Weise - durchzuführen zu können. "Uns geht es hier auch ganz besonders um unsere Garden und Tanzgruppen, denn diese trainieren schon fast zwei Jahre lang und konnten ihr Erlerntes noch nicht präsentieren. Angefangen von den Kleinsten, den Konfettis, über die Nachwuchs- und Juniorengarde bis hin zur Prinzengarde und Showtanzgruppe. Wir sind sehr stolz und froh darüber, noch so viele junge Mädchen zu haben, die Spaß und Freude am karnevalistischen Tanzsport haben. Das ist unserer Zukunft, die auch den Brauchtum Karneval zukünftig erhalten wird." (nb) +++

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