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Der etwas andere (Corona) Karneval 

Mit der "Karneval-Bühne to-go" an zwei Tagen durchs Haunetal


Fotos: Gerhard Manns - Das Finale auf der Bühne 

26.02.22 - Weil es drinnen wegen der Corona-Pandemie zurzeit nicht möglich ist, feierten die Haunetaler Närrinnen und Narren eben im Freien und das bei herrlichstem Wetter und mit viel Sonnenschein. Am Samstag waren um 11:11 Uhr circa 250 Karnevalbegeisterte aus den Haunetaler Ortsteilen Oberstoppel und Unterstoppel nach Haunetal-Neukirchen gekommen, um sich auf dem Konrad-Zuse-Platz zusammen mit den Bürgern des Kernortes Karneval in abgespeckter Form einzustimmen.

Fotos: Gerhard Manns

Natürlich mussten alle vor dem Betreten des Platzes ihren Impfnachweis oder einen aktuellen Corona-Test vorlegen. Weitere Stationen des Karneval-Trucks waren am Samstagnachmittag der Ortsteil Wehrda auf dem Hof Schreiber, wo die Bürger der Ortsteile Wetzlos und Schletzenrod zusammen mit den Bürgern aus Wehrda sich zur gemeinsamen Karnevalsfeier trafen. Zum Abschluss des närrischen Haunetaler Samstags rollte der Narren-Truck dann noch in den Ortsteil Rhina, wo am dortigen Feuerwehrhaus die letzte Feier stattfand. Weiter geht es mit den Freiluftveranstaltungen am morgigen Sonntag um 13:11 Uhr im Ortsteil Holzheim am Festplatz für die Ortsteile Kruspis und Stärklos. Der Abschluss des närrischen Wochenendes im Haunetal findet dann gegen 16:11 Uhr in Ortsteil Odensachsen am Feuerwehrhaus für die Ortsteile Meisenbach, Müsenbach, Mauers und Hermannspeigel statt. 

Haunetaler Narren sind auf Zack und kommen mit dem Karnevals-Truck 

Und so trafen die Gedichtverse vom Elferratspräsident Dirk Henkel, der gut gelaunt und professionell durch das Programm führte, den Nagel voll auf den Kopf:  "Mit Abstand feiern, das ist doch gar kein Problem, Hauptsache wir können Licht am Ende des Tunnels seh'n. Genau das haben wir uns dieses Jahr gedacht, und diesen großen LKW zurechtgemacht. Straßenkarneval feiern für Jedermann, Leute, die Sache kommt hervorragend an". 
 

Hofnarr Lars Bolender stellte zu Beginn seiner sehr humorvollen Büttenrede sehr treffen fest: "Mit 2 G und Licher, ist der Karneval sicher. So hofften wir noch im November, ernteten aber ein wenig Gekicher." Natürlich sollten seine Verse mach einen Politiker oder auch ganz normalen Bürger mal zum Nachdenken anregen. Meistens gab es viel Beifall und viel Gelächter der aufmerksam lauschenden Närrinnen und Narren. Ob den Altbürgermeister, das Gewerbegebiet Nord und weitere Begebenheiten in der Gemeinde, das alles nahm er humorvoll auf die Schippe, um gleich nach jedem Vers allen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, mit dem versöhnlichen Vers: "Als Kind und Narr muss man sich nicht plagen, darf ungeschoren die Wahrheit sagen, Haunetal Helau". 
 

Mitwirkende in dem gut zweistündigen Programm waren die Garde, die Moccachinos, der Hofnarr Lars Bolender, Musiker Bernd Jörges aus der Rhön, die Showtanzgruppe des FCN, viele Helfer vor und hinter der Bühne und der Elferrat. (Gerhard Manns) +++

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