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Gewinn für die Lachmuskeln!

Tolle Büttenreden und schwungvolle Tänze bei der 1. Fremdensitzung


Der Geselligkeitsverein Nordend lud am Freitagabend zur 1. Fremdensitzung. - Fotos: Henrik Schmitt

18.01.25 - Ein neuer Sitzungspräsident, teilweise hervorragende Büttenreden und schwungvolle Tänze sowie eine harmonische und familiäre Atmosphäre waren die Eckpunkte der ersten Fremdensitzung des Geselligkeitsvereins Nordend am Freitagabend im Adalbert-Endert-Haus in Horas.

Der Vorsitzende des Geselligkeitsverein Nordend, Ingo Bott und sein Stellvertreter, Sascha Ebert wünschten den Gästen mit dem Programm so viel Freude, als ob sie im Lotto gewonnen hätten – und ein Gewinn für die Lachmuskeln war der Abend auf jeden Fall.

Zu den Klängen der Musikfreunde, die auch mit ihrer Bühnenshow überzeugten, zog die Mannschaft des Nordends in den Saal des Adalbert-Endert-Hauses ein. Fürstin Alicia, die 75. vom Hohen Norden (Alicia Schön) freute sich besonders auf das Programm und dankte den Akteuren vor und hinter der Bühne für ihr Engagement. "Habt viel Spaß" – rief sie der Menge im Saal zu.

Und da die Fürstin eigentlich gemeinsam mit ihrer Schwester Riccarda die Sitzungen des Nordends moderiert, war die Stelle eine Co-Moderators vakant. Diese wurde hervorragend von Martin Creutzburg ausgefüllt. Ihm war nicht anzumerken, dass er diesen Job zum ersten Mal machte. Souverän und charmant konnte er an der Seite von Riccarda Schön durch den Abend führen.

Apropos Reden: Sie sind das Salz in der Suppe, Pardon Fremdensitzung. Gabi Boch ist ein "alter Hase" in der Bütt. Sie bewies das mit ihrem pointierten Beitrag über eine Kreuzfahrt zu berichten. Was Worte nicht ausdrückten, war an ihrer nahezu perfekten Mimik abzulesen. Ein Garant für gute Unterhaltung sind auch Thomas Hering und sein Sohn Julian. Wieder begeisterten sie das Auditorium mit ihrem Zwiegespräch und die Lösungsversuche eines Kreuzworträtsels. So wurden unter anderem Fragen wie "Politiker mit vier Buchstaben aus dem heimischen Wahlkreis?" genauso wie die Frage nach der "Buß-Predigt" gelöst. Seiner Bühnenfigur "Der Dummschwätzer" machte dagegen Jürgen Auth alle Ehre. Die Lachmuskeln dagegen strapazierte Thomas Huppmann als Weingott aus Föllsch Foll, besser gesagt, als kleiner Bruder des Weingottes Bacchus. Mit einem Augenzwinkern sang er ein Loblied auf die Frauen.

Im Gardetanz ist das Nordend gut aufgestellt. Egal ob Sternschnuppen, Tanzmariechen Natascha Wiegand oder die Tanzgarde: Sie alle zeigten schwungvolle Darbietungen. Ebenso gefielen die Showtänze der Polarsternchen, der Queens and Kings, die Formation Flaschenzug Istergiesel, die Pink Illusions oder gar die "Dolle Olle", die noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Und es wäre nicht die Familie Schön, wenn diese nicht noch mit einer Überraschung für "ihre" Fürstin aufgewartet hätte. Vater und Mutter (Jürgen und Evelyn) unterhielten mit ihrer Show eines Fakirs und die Geschwister präsentierten eine humorige Bildershow über die Fürstin und ihre Adjutantin Svea Michel. Für ihr Engagement in der Fulder Foaset erhielt Riccarda Schön den Flora-Orden aus den Händen von Fuldas Prinz Johannes Caravanicus LXXXII. Dieser hatte als Gastgeschenk noch einen flotten Tanz der FKG-Tanzgarde im Gepäck. (Anja Trapp)+++

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