RoMo, Hessentag und mehr
Traditioneller Randstaatenstammtisch im Leipziger Hof

Mit viel Vorfreude auf den kommenden Höhepunkt der Fuldaer Foaset trafen si... - Archivfotos: O|N
03.12.25 - Mit viel Vorfreude auf den kommenden Höhepunkt der Fuldaer Foaset trafen sich am Dienstagabend die Vertreter der Rand- und Bundesstaaten gemeinsam mit der FKG im Leipziger Hof in Fulda zum traditionellen Randstaatenstammtisch.
Zu Beginn blickten die Verantwortlichen auf das vergangene Jahr zurück. "Die 20.000 Menschen beim Kinderumzug waren ein neuer Spitzenwert", berichtete Hans-Jürgen Dröge aus dem Romo-Ausschuss. Auch der Rosenmontagsumzug habe mit rund 75.000 Zuschauerinnen und Zuschauern "eine Zahl erreicht, die es so noch nie gab". Anschließend richtete sich der Blick bereits auf 2026: Der Rosenmontagsumzug findet im kommenden Jahr am 16. Februar statt - ungewöhnlich früh. "Wir müssen fertig sein, bevor es dunkel wird", betonten die Organisatoren. Das Sicherheitskonzept spiele dabei eine zentrale Rolle. "Es kommen stetig neue Anforderungen dazu, die wir berücksichtigen müssen. Das Konzept passen wir daher immer wieder an", erklärte FKG-Präsident Oliver Weißenberger gegenüber OSTHESSEN|NEWS. Besonders hervorgehoben wurden die Aufgaben der Marschsäulenbegleiter und Gruppenlotsen. Auch das Ordnungsamt Fulda, das DRK und die Verkehrsbehörde nahmen hierzu Stellung.
Die Glasflaschenregelung für 2026 steht ebenfalls fest: Auf den Festwagen dürfen Glasbehälter zwar genutzt werden, jedoch "unter keinen Umständen nach unten weitergegeben werden" - weder an Fußgruppen noch an Zuschauer. Dröge erwähnte zudem, dass nach dem vergangenen Romo ein Verein schriftlich verwarnt worden sei, weil während des Umzugs mehrfach ein Feuerwehrhorn ertönte.
Hessentag 2026Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war der Hessentag 2026. Eine Arbeitsgruppe stellte ihre Ideen vor, wie sich die Fuldaer Foaset dort präsentieren könnte. Im Mittelpunkt steht dabei der große Festumzug am 21. Juni. Die FKG sagte zu, sich für die Wünsche der Gruppe starkzumachen: Eine gemeinsame Gardekapelle der Randstaaten, die Fürstlichkeiten aller 14 Vereine - "am liebsten auf einem eigenen Wagen" - sowie Fahnenträger aus allen Vereinen. Da die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt ist, kam die Frage auf, ob Tollitäten oder Aktive aus der zweiten Reihe Vorrang haben sollten. Weißenberger betonte dazu: "Wir gehen aufs Ganze und versuchen, alles möglich zu machen." Die Foaset wolle sich "kräftig und selbstbewusst" zeigen. Unterstützung kam auch von der Stadt und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU).
Am 13. Juni soll außerdem ein Stand des Fastnachtsmuseums vor dem Feuerwehrmuseum entstehen - begleitet von einem ganztägigen Programm. Geplant sind unter anderem ein kleines "Foaset fir Freeme" von Aki Elm sowie eine Karaoke-Show. Auch die Tradition der "Schwellköppe" wurde aufgegriffen; die Randstaaten prüfen eine Teilnahme, während Haimbach bereits als Beispiel vorangeht. Das Fürstlichkeiten-Treffen mit dem traditionellen Gruppenfoto findet am 27. Januar im Rathaus statt.
Zum Abschluss des Abends marschierte Prinzessin Isabel von Brief und Siegel LXXXIII von Fulda mit ihrem Gefolge ein und machte auf einen bevorstehenden Blutspendetermin der Fastnachter aufmerksam. Anschließend erhielt ihr Team die Orden - und blickte voller Vorfreude auf den Start der Romo-Spendenaktion am Donnerstag. (ms) +++
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