Nach Kritik und Diskussionen
"Kein rechtes Gedankengut": HoBiFa zieht Karnevalsorden aus dem Verkehr

Zum Kampagnen-Auftakt wurde der Orden mit stolz getragen. - Archivfotos: moa/YOWE
11.12.25 - Die Hofbieberer Karnevalsgesellschaft "HoBiFa" musste sich in den letzten Tagen mit viel Kritik und Diskussionen auseinandersetzen. Es geht um den aktuellen Orden der Prinzenmannschaft in Verbindung mit dem Rot, Schwarz und Goldenen Bühnenoutfit. Aus der Bevölkerung heißt es, dass dort rechtsextreme Symboliken und damit rechtes Gedankengut zu sehen sein sollen. Der Verein weist die Kritik zurück und hat direkt reagiert - der Orden, die Fahne und die Pins wurden mittlerweile aus dem Verkehr gezogen. Der Orden sei missverstanden worden.
"Die Basis unseres Ordens bildet das Wappen des SV Hofbieber, denn die gesamte Prinzenmannschaft besteht aus Mitgliedern des SVH", heißt es in einem Statement in den Sozialen Medien. Außerdem ist auf dem Orden ein Adler mit Lorbeerkranz zu sehen, um Prinz Maximilian LXIII. hervorzuheben. Dieser sei als "Der Vogel" bekannt und gelte als Liebhaber der antiken Geschichte.
Darüber hinaus ist der Orden mit der Kirche St. Johannes der Täufer in Allmus geziert. Dies stehe für die katholische Prägung und die Verbundenheit des Prinzen zu seinem Heimatort. Dazu kommt ein Trikot mit der Rückennummer elf, die vom aktuellen Prinzen in seinem Verein getragen wird.
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