Närrisches Seminar
Zum elften Mal! – Foaset fir Freeme feiert Jubiläum

Fastnachtsexperte und Dozent Axel "Aki" Elm - Fotos: Marvin Myketin
22.01.26 - Das Narrendasein ist ein Lebensgefühl, dem in der "Fünften Jahreszeit" endlich der Freilauf gegeben werden kann, den es verdient. Doch nicht jeder ist zum Narren geboren. Für alle, die es noch werden wollen, aber auch für Fastnachts-Experten gibt es glücklicherweise ein Seminar, das am Ende keine Frage mehr offenlässt. "Foaset fir Freeme" bringt den Jecken von morgen alles bei, was sie wissen müssen – doch auch alteingesessene Karnevalisten lernen dabei nicht aus.
Zum elften Mal trafen sich die Narren in der Florengäßner Brunnenzeche, auch "Bornlepp" genannt – und das ist besonders: "Die Elf ist keine runde, sondern eine närrische Zahl und ein Symbol dafür, dass jeder hier gleich ist", erklärte Axel "Aki" Elm – Fastnachtsdozent und Moderator des einzigartigen Seminars. Schon seit der ersten "Foaset fir Freeme" vermittelt er die vielfältigen Besonderheiten der närrischen Zeit in Fulda und der Region.
Mit den wunderbaren Worten "Die Wahrheit zu sagen, das traut sich bald keiner mehr. Darum freuen wir uns auf die Foller Foaset so sehr" wandte sich auch der Geschäftsführer der Region Fulda, Christoph Burkard an die Gäste. Fastnacht ist nämlich nicht nur ein Hobby, sondern eine Möglichkeit für Menschen sich auszudrücken – heute wie damals. "Die meisten Fastnachtsvereine entstanden in den 30er-Jahren aus Radfahr- und Turnvereinen zu Zeiten eines politischen Umschwungs", führte Aki Elm später weiter aus.
Natürlich waren auch die Tollitäten der Fuldaer Karnevalsgesellschaft (FKG) mit von der Partie: Prinzessin Isabel von Brief und Siegel, die LXXXIII. mit ihrer Mannschaft, leider ohne das Prinzenmariechen Anna Weißenberger. Das Brunnenpaar Michaela und Frank vom hohen Rad war selbstverständlich ebenso vertreten, sowie viele weitere. Untermalt wurde der Abend unter anderem auch von den "Stadtstreichern", vom Fuldaer Freizeit-Carneval-Klub (FFCK).
Außerdem: Zum elften Jubiläum gab es auch einmalig speziell dafür angefertigte Orden, die auf eine Stückzahl von 100 begrenzt waren. Der Besuch des Seminars hat sich also vor allem in diesem Jahr besonders gelohnt, ist es aber natürlich immer wieder wert. (pg)+++
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