Generalbesprechung der FKG
Der Romo-Countdown läuft: Mehr Musik, mehr Teilnehmer, neue Eröffnung

Wie es Tradition ist, lud die Fuldaer Karnevals-Gesellschaft (FKG) am Diens... - Fotos: Marvin Myketin
11.02.26 - Der Höhepunkt der närrischen Zeit steht kurz bevor: In wenigen Tagen zieht der Rosenmontagsumzug wieder durch die Straßen Fuldas. Wie es Tradition ist, lud die Fuldaer Karnevals-Gesellschaft (FKG) am Dienstagabend zur Generalbesprechung ins Kolpinghaus in Fulda ein. Besprochen wurden die finalen Abläufe, wichtige Hinweise sowie letzte Details - und außerdem gab es bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Karnevalisten der Region erwartet.
Wie sieht es in diesem Jahr mit den Zahlen und Fakten aus? Worauf können sich die Besucher freuen? In diesem Jahr sind 262 Zugeinheiten geplant, im vergangenen Jahr waren es noch 255. Auch die Anzahl der Musikgruppen steigt in diesem Jahr. "Wir sind stolz, von 20 auf 25 Kapellen erhöhen zu können. Unser Umzug lebt von handgemachter Musik", sagte FKG-Vizepräsident Jan Frühauf. Die Zahl der Pkw, Jeeps und Motivwagen ist dafür etwas gesunken. 50 soll es geben, einen weniger als in 2025. Mit rund 4.240 Teilnehmern soll es aber fast wieder eine so hohe Teilnehmeranzahl wie vor der Pandemie geben. Zum Vergleich: Nach der Pandemie waren es immer um die 4.000. 44 Marschsäulenbegleiter soll es zudem geben - eine Rekordanzahl!
"Wir hoffen auf Business as usual", erklärte FKG-Vizepräsident Jan Frühauf auf das Sicherheitskonzept bezogen. Man stehe in ständigem Austausch mit dem Ordnungsamt, der Polizei und der Feuerwehr - alles laufe wie gewohnt. Auch die Waffenverbotszone bleibe, wie bereits im vergangenen Jahr, bestehen. Neu ist hingegen die Art und Weise, wie die FKG den Rosenmontag eröffnen möchte. Da die bekannte Konfettikanone nicht mehr zum Einsatz kommt, habe man nach einer Alternative gesucht. "Luftballons oder Klappen kamen für uns nicht infrage - es sollte schon beim Konfetti bleiben", so Frühauf. Stattdessen habe man sich etwas ganz Besonderes überlegt - etwas sogar noch Größeres als die bisherige Konfettikanone. Worum es sich dabei genau handelt, verriet FKG-Präsident Oliver Weißenberger: "Wir haben uns eine Stage-Konfettikanone geholt, die elektronisch ausgelöst wird. Die ist in der Waffenverbotszone erlaubt und kann sogar rund 20 Meter hoch schießen."
Neue Konfettikanone soll begeistern Eine weitere Änderung gibt es zudem. So wird es dieses Mal keine After-Romo-Party im Fuldaer Museumshof geben. Einen Grund dafür nannte die FKG bei der Besprechung nicht. Mit Blick auf den Rosenmontag bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. "Solang es nicht anfriert, ist alles möglich. Wenn es aber zu Blitzeis kommt - oder gar zu Schneemassen wie an den vergangenen Montagen - müssen wir uns noch etwas überlegen", so Frühauf.
Kurz darauf war die Generalbesprechung auch schon vorbei. Die Prinzessinnenmannschaft rund um Prinzessin Isabel von Brief und Siegel, die LXXXIII. von Fulda, ihr Prinzenmariechen Anna Weißenberger sowie die Adjutanten Johannes Uth und Johannes Alt marschierte in das Kolpinghaus ein. "Der Einmarsch heute Abend bedeutet uns unglaublich viel. Ich bin jedem Einzelnen von euch dankbar dafür, dass ihr den Romo mit so viel Herz unterstützt. Ohne euch wäre das alles nicht möglich", sagte die Prinzessin. Anschließend wurden Orden verliehen, es wurde gelacht und geplauscht. Die Stimmung war gut - die Motivation hoch - der Rosenmontag kann kommen! (kg) +++
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