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Weiberfasching

Goldene Pfanne des Strammen Max Turniers blieb in Homberg


Weiberfasching in Homberg - Fotos: privat

14.02.26 - An Weiberfasching wurde in Homberg (Ohm) das beliebte Männerballett-Turnier "Strammer Max" ausgetragen. Zahlreiche Gruppen aus der Region und darüber hinaus kamen zusammen, um sich in ausgefallenen Kostümen und mit kreativen Choreografien dem begeisterten Publikum zu präsentieren. Mit einer Fotoshow des vergangenen Jahres wurden die Gäste bereits eingestimmt, auf das, was sie erwarten sollte.

Die Veranstaltung war geprägt von ausgelassener Stimmung, mitreißender Musik und beeindruckenden Tanzeinlagen. Die teilnehmenden Männerballette zeigten nicht nur tänzerisches Können, sondern auch viel Humor und Teamgeist, dicke Bäume, schwarz- weiße Kühe und irre Akrobatik. Die ersten Sitzreihen konnten den Schweiß an den zarten Männerkörpern perlen sehen.

Moderator Raphael Bernhardt, immer bereit, mitten in der Narrenschar zu sein, brillierte mit einigen Einlagen. Die Stadthalle war prall gefüllt mit närrischem Publikum, darunter auch Bürgermeisterin Simke Ried. Nach den Klatschweibern aus Roßdorf, kam es endlich zur Rückkehr der Goldenen Pfanne in die Stadthalle. 2 Jahre lang hatte die Steifen Froschschenkel von Freienseen sie in ihrem Besitz. Sie präsentierten dann auch anschließend ihren Tanz, der auch eine Erinnerung an einen kürzlich verstorbenen Mittänzer war. Hier trafen die Glitzerwelt und die Erinnerungskultur zusammen. Ihnen folgten das Männerballett "Schwungrads Anna" mit "Barbie vs. Macho" aus Laubach. Auch in diesem Jahr stellten sich wieder sechs Männerballetts den Augen der Jurie und des närrischen Volks, die immer Zugabe-Zugabe riefen. Doch leider fiel diese aus zeitlichen Gründen aus und so konnte man immer noch eine kleine Ausmarsch-Zugabe sehen.

Fast im Doppelpack waren sie zu sehen, die Mädels aus Homberg von der Showtanzgruppe HSC und sie stimmten auf ihre HSC Männerballett ein. Ein Tanz mit Amore und Liebe und Hingabe und Energie. Einen imposanten Auftritt hatten die Schweesborcher Wätz aus Schweinsberg. Ein Bühnenschauspiel ohne Ende, mit Akrobatik und vielen Szenen – eine echte Hüttengaudi, mit Schnee-Fall und der perfekten Apres-Ski-Party. Eine fulminante Bühnenshau mit vielen Highlights. Die Mädels waren wieder außerhalb der Wertung und so brannte die B’ühne bei dem Showtanz der Gruppe Impossible, ebenfalls aus Schweinsberg. Newcomer auf der Showbühne waren das Ehrenballett aus Ehringshausen und sie rockten die Bühne ab. Einfallsreich und grandios.

Wer bekommt die Prinzessin, so das Märchenthema der Schoppendales aus Erfurtshausen. Auch mit Schwertern wurde gekämpft und dann waren die Mädels aus Ehringshausen an der Reihe. Sie hatten auch die Feuerwehr und das Feuer tänzerisch dargestellt. Während im Hintergrund die Bewertungen liefen, der Auszählungsmodus in Aktion getreten waren und ihm Jurie die Köpfe qualmten, spürte man im Publikum und bei den Männer-Balletts die Anspannung steigen. Sechs Männerballette zeigten zur zwölften Ausgabe des Turniers alles, was das Frauenherz begehrte und kämpften hart um die berüchtigte goldene Pfanne.

Auf Instagram konnte gevotet werden und das lief perfekt. Zu sehen war an diesem Abend der blanke Wahnsinnfulminante Auftritte und Akrobatik und Choreografien – alles meisterlich. Sitzungspräsident Raphael Bernhardt und sein Intagram-Moderator Luis Lehr konnten die Voting-Tipps reichten von 102 bis 290. ‚Die höchste Punktzahl erreichten die Schweesborcher Wätz, ihnen folgten die Schoppendales und Platz belegten das Ehrenballett. Alle freuten sich über zwei Körbchen Bier.

Die Stimmung war auf ihrem Höhepunkt angekommen, denn dann wurden die Punkte der Jury vorgetragen. Es war für sie kein leichtes Spiel, denn es waren alles Sieger und so erhielten die drei hinteren Plätz Baguette, Woscht und die Teilnehmerpfanne. Die Bestplatzierten waren auf Platz 3 die Schwungrads Anna aus Laubach, Platz 2 belegte Schweesborcher Wätz und sie konnten sich über die silberne Pfanne freuen und dann stand es fest, die Goldene Pfanne blieb in Homberg, denn die irren Typen des HSC Männerballetts landeten auf dem Siegertreppchen ganz oben.
Dann fiel man sofort in die After-Show-Party die bis weit in den Morgen reichte. (mp/pm) +++

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