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Großaufgebot für sicheren Karneval

Mehr als 200 Einsatzkräfte sichern Faschingsumzug ab


Mit einem Großaufgebot haben Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Pol... - Foto: Nick Helfenbein (DRK)

17.02.26 - Mit einem Großaufgebot haben Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Polizei am Sonntag den Faschingsumzug in Mücke begleitet. Insgesamt waren über 200 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter rund 110 Kräfte der Feuerwehr, etwa 60 ehrenamtliche Rotkreuzhelferinnen und -helfer sowie die Polizei mit einem mittleren zweistelligen Personalbestand. Neben Beamtinnen und Beamten der Landespolizei Hessen waren im Bereich der Bahnübergänge auch Kräfte der Bundespolizei eingebunden. Ein Sicherheitsdienst unterstützte zusätzlich den Ablauf. Auch die Feuerwehr Stockhausen war im Einsatz.

Der Umzug umfasste mehr als 100 Zugnummern mit rund 1.600 Teilnehmenden und zog über 15.000 Besucherinnen und Besucher an. Nach Angaben der Einsatzleitung bewegte sich die Sicherheitslage im üblichen Rahmen für den Mücker Faschingsumzug.

- Fotos: Martin Schlosser (Feuerwehr Mücke)

Kurzzeitiger Stopp wegen medizinischem Einsatz

Gemeindebrandinspektor Martin Schlosser sprach von einem insgesamt ruhigen Einsatz für die Feuerwehr. Lediglich einmal musste der närrische Lindwurm aufgrund eines medizinischen Notfalls kurzzeitig gestoppt werden. Weitere kurze Unterbrechungen ergaben sich durch den Einbahnverkehr entlang der Zugstrecke.

Die DRK‑Kräfte versorgten etwas mehr als zehn Patientinnen und Patienten. Zwei Personen wurden mit dem Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. DRK‑Bereitschaftsleiter und Einsatzleiter Marius Zimmer erläuterte: "Die Bandbreite der medizinischen Notfälle war meist alkoholbedingt, aber auch andere Ursachen spielten eine Rolle."

- Fotos: Nick Helfenbein (DRK)

Strukturierte Einsatzabschnitte und Behandlungsplatz

Zur Absicherung des Zuges teilte die Feuerwehr Mücke die Strecke in drei Abschnitte:
  • Abschnitt 1 (Zugaufstellung/Zugbeginn) leitete Michael Theiß,
  • die Zugmitte betreute Nils Schomber,
  • für Zugende und Auflösung war Marcel Krieger verantwortlich.
Im DRK‑Heim in Merlau richtete die Organisation unter Leitung der stellvertretenden Bereitschaftsleiterin Julia Myska einen Behandlungsplatz ein. Dort arbeiteten ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter gemeinsam mit Notarzt Florian Seel sowie Feuerwehrsanitätern der Gemeinde Mücke. Auf dem Festplatz selbst übernahmen mehrere DRK‑Teams unter Abschnittsleiter Jannik Bütter die medizinische Erstversorgung; die weiterführende Behandlung fand anschließend im DRK‑Heim statt.

Für mögliche zusätzliche Einsatzlagen standen das Feuerwehrhaus Merlau sowie das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Flensungen bereit.

Gemeinsame Einsatzleitung und Besucher aus Politik und Verwaltung

Im DGH Merlau war eine gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr, DRK und Polizei eingerichtet. Landrat Dr. Jens Mischak und Bürgermeister Sommer informierten sich vor Ort über Lage und Abläufe. Anhand von Live‑Bildern der DRK‑Drohne verschafften sie sich einen Überblick über das Geschehen.

Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des DRK‑Kreisverbands Alsfeld e.V., Ulf Immo Bovensmann, lobte die Zusammenarbeit der Kräfte und hob das ehrenamtliche Engagement hervor, das neben dem Umzug auch umfangreiche Vor- und Nachbereitungen umfasst. Für den Veranstalter war Lisa Kratz anwesend; sie dankte allen Kräften und zeigte sich über den guten Verlauf erfreut.

Gemeindlicher Beitrag und Verpflegung

Die Gemeinde Mücke war mit eigenem Personal im Einsatz: Das Ordnungsamt sowie der Bauhof unterstützten unter anderem bei Straßensperrungen und der Reinigung im Anschluss.

Für die Verpflegung der Kräfte war gesorgt. Zu Dienstbeginn erhielten die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte Lunchpakete. Einsatzkräfte mit längerer Dienstzeit wurden im DGH Merlau vom DRK Mücke mit Suppe, Pizza und weiteren Speisen versorgt; die Organisation und Ausgabe übernahm der DRK‑Sozialdienst.

Fazit

Gemeinde, Feuerwehr und DRK zogen eine positive Bilanz: Der Einsatz verlief weitgehend störungsfrei, die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen reibungslos. (mmb) +++

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