Wittkes Sternstunde in Baunatal

Das "echt coole" Gefühl des ersten Dreierpacks

Fotos: Bernd Vogt - Leon Wittke machte in Baunatal das Spiel seines Lebens und traf erstmals dreifach.

08.09.2020 - Es könnte sowas wie das Spiel des Lebens für Leon Wittke vom Fußball-Hessenligisten SV Steinbach gewesen sein. Der 23-jährige Mittelfeldspieler erzielte beim 4:1-Sieg beim KSV Baunatal einen lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit - sein erster Dreierpack überhaupt. 



In der Verbandsliga ist ihm keiner gelungen, in seinem ersten Hessenliga-Jahr vergangene Spielzeit auch nicht. Dafür hat gleich am ersten Spieltag der neuen Saison geklappt. "Das ist schon richtig cool", freute sich Wittke. Dass er gerade zum Spieler des Spiels aufsteigt, habe er während der Partie allerdings nicht wahrgenommen: "Da habe ich es nicht realisiert und auch kurz nach dem Spiel nicht. Man versucht einfach, jede Chance zu nutzen."

Und das gelang den Steinbachern, anders als noch in der letzten Saison, beim 4:1-Sieg in Baunatal sehr gut. Ein, zwei Chancen ließ die Elf von Trainer Petr Paliatka aus, der Rest zappelte im Netz. "Es war sehr wichtig, direkt die Tore zu machen. Wir hoffen, dass das jetzt so weitergeht", so der 23-Jährige. Wichtig wäre es, denn die kommenden Spiele werden mit Hessen Dreieich, der SG Barockstadt und dem FC Eddersheim knüppelhart.

Dreimal ...

"Wir wussten, dass wir bei dem Auftaktprogramm am ehesten in Baunatal drei Punkte holen können. Für das Selbstvertrauen war es sehr wichtig. Jetzt haben wir keinen Druck und können auf unsere Fähigkeiten vertrauen", rechnet Wittke dem SVS, der nach den Ergebnissen vom Wochenende den ersten Spieltag als Tabellenführer beendet, auf jeden Fall Chancen aus. 

Zurück zur "Sternstunde" von Wittke: Das erste Tor drückte er nach Vorarbeit von Pascal Manß über die Linie, wenig später wurde der Winkel anvisiert und kurz vor der Pause klappte es gar mit dem schwächeren rechten. "Die Familie, Kumpels und Leute aus Steinbach haben mir nach dem Spiel geschrieben, das ist echt cool. Den Sieg haben wir auch noch auf der Rückfahrt gefeiert", sagt Leon Wittke. (tw) +++