Osthessen Sport
Erinnerungsbild vor den Schanzen im Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen. Von rechts Janis Kansog, Tim Dickas, die Mütter Romy Dickas und Silvia Kansog und Unterstützer Roger Hahn, vorne kniend Trainer Maximilian Lange. Fotos: Maximilian Lange

01.02.2018 - SKISPRINGEN

Junge Rhöner Skispringer sind aktiv

Der Teamgeist wird ganz groß geschrieben

Derzeit sind Wintersportwettbewerbe in allen Medien zu finden. Auch wenn bislang in der Rhön noch keine anhaltenden Wintersportbedingungen vorlagen, nehmen die „Rhönadler“ genannten Skispringer aus der Region an vielen Wettkämpfen teil.

Rhöner beim Bayerischen Schülercup erfolgreich

Der im Sommer 2017 gestartete Bayerische Schülercup (BSC) geht jetzt auf seine finale Veranstaltung zu. Die Sommerwettkämpfe fanden bereits im September in Bischofsgrün und im Oktober in Haselbach statt, den ersten Winterwettkampf absolvierten die Nachwuchsskispringer im Dezember in Rastbüchl. Hier gingen die Rhöner Tim Dickas (RWV Haselbach), Janis Kansog, Marlene Günther und Franz Eisenmann (alle drei WSV Oberweißenbrunn) im Skispringen an den Start.

Trainer Maximilian Lange (rechts) mit ...

Erster Winterwettbewerb des Bayerischen Schülercups ...

Stolze Sieger auf dem Treppchen ...

Janis belegte in den ersten beiden Springen jeweils den ersten Platz und das ganze Team freute sich für ihn. Tim und Janis sind die einzigen startberechtigen Springer, die an allen bisherigen fünf Wettkämpfen teilgenommen haben und somit in die Gesamtwertung des Cups kommen.

Startberechtigt für den Bayerncup sind nur die vier genannten Rhöner Sportler. Die jüngeren unter den Rhönadlern dürfen noch nicht teilnehmen, bzw. ihre Startklassen nehmen nicht am Bayerncup teil.Über die Weihnachtsfeiertage legten auch die Rhöner Skispringer eine Erholungspause ein und bereits am 6. Januar 2018 folgte der zweite Wettkampf auf Schnee in Berchtesgaden.

Erster Winterwettbewerb des Bayerischen Schülercups ...

Am letzten Januarwochenende fanden nun die Wettkämpfe auf den Schanzen im Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen statt. Janis Kasog holte beim Skispringen den 2. Platz in der Klasse S9 und führt damit weiterhin in der Gesamtwertung. Auch eine Altersklasse höher, in der S10, sprang Tim Dickas auf Platz 2 und wird wie sein Teamkollege ebenfalls als Führender seiner Klasse Ende Februar zum Finale nach Rastbüchel reisen.

Trainingsarbeit findet das ganze Jahr über statt

Trainer Maximilian Lange erfüllt das natürlich mit etwas Stolz, hinter den Erfolgen seiner Schützlinge steht eine ausdauernde Trainingsarbeit, die sich kontinuierlich über das ganze Jahr hinzieht. Die Vorbereitungsphase der Skispringer und Nordischen Kombinierer begann bereits im April 2017, kurz darauf galt es schon den ersten Wettkampf in Harzgerode (Sprunglauf und Crosslauf) zu bestreiten.

Janis Kansog belegte im Dezember ...

Janis Kansog vor der Schanzenanlage ...

„Platz 2“ hieß es nach ...

Jedoch stehen nicht nur Skispringen und Laufen im Vordergrund. Lange legt Wert auf Vielseitigkeit und vor allem Spaß am Sport und dem Training. Keiner seiner Schützlinge wird zu einem Sprung überredet, er lässt sie unter seiner Begleitung selbst herausfinden, was sie können und sich zutrauen.

Etwas Besonderes - nicht nur für seine Schützlinge - war das Trainingslager im Sommer. Vom 2. bis 6. August 2017 fand in Planica/Slovenien ein Trainingslehrgang statt. Lange schwärmt von den Randbedingungen, von traumhaften Trainingsanlagen mit professionellen Trainingsmöglichkeiten auch auf den kleinsten Schanzen und einer hochmotivierten Truppe. Bei allen seinen Schützlingen haben sich herausragende Trainingsfortschritte eingestellt. Fünf haben ihre persönliche Bestweite geknackt und alle konnten die nächste Schanzengröße hervorragend meistern. Dabei waren diese vier Tage richtig mit Leben gefüllt.

Ein Trainingstag begann mit einem Hockeyspiel als Frühsport inklusive Eltern. Nach dem Frühstück Aufwärmen auf Inlineskates und die erste Sprungeinheit, dort ging es sogar mit einem Aufzug bis zum Startbakken. Nach dem Mittagessen die zweite Sprungeinheit.

„Der späte Nachmittag wurde unterschiedlich gestaltet“, berichtete Maximilian Lange. Techniktraining und Skating auf der Weltcupskirollerstrecke, Gymnastik, Freizeitaktivitäten wie Schwimmen im Bergsee, Seilrutsche über die Flugschanze oder Hockey und Fußball, zusammen mit den Kollegen aus Bischofsgrün, die ebenfalls dort beim Trainingslehrgang weilten.

Abends folgte beim geselligen Beisammensein die Videoanalyse der Sprünge des vergangenen Tages.
Am Tag der Heimreise legten sie sogar noch eine abschließende Trainingseinheit in der Villacher Alpenarena ein. Die jungen Rhöner Skispringer, ihre Eltern und der Trainer waren von den Tagen in Planica begeistert, die den Zusammenhalt unter den jungen Sportlern nochmals stärkten. „Jeder freut sich für den anderen, wenn er eine gute Leistung erbringt“, schildert Lange das gute Miteinander im Team und den Eltern und freut sich bereits auf das nächste Treffen mit seinen Schützlingen.

Die bisher nur wenigen Rhöner Schneetage nutzten sie für Übungen rund um das Trainingsmittel Ski, wie es Lange bezeichnet. Dazu gehören z. B. Alpine Fahrformen auf Langlaufski oder Langlauftraining im Loipenpark sowie Sprungsimulation und Koordinationstraining auf Langlaufskiern.

Auf den Abschlusswettkampf des BSC in Rastbüchl freuen sich die jungen Springer schon und werden außer ihrem Trainer auch Familie und Freunde als Unterstützer mit auf ihre Reise nach Niederbayern dabei haben. (Barbara Enders) +++

                    

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