Osthessen Sport
Fuhr auf dem Sachsenring auf Rang drei: Valentino Herrlich (vorne) aus Hofbieber-Langenbieber. Fotos: Privat

24.10.2018 - HOFBIEBER

Nachwuchstalent lässt aufhorchen

Valentino Herrlich zieht positive Zwischenbilanz

Die 7. Rennveranstaltung des ADAC-Minibikecups am Sachsenring ist beendet. Die Arbeit und das Training der letzten Monate haben sich für Valentino Herrlich ausgezahlt. Die Bilanz: Zwei Mal Platz drei bei den Wertungsläufen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft gegen die starke Konkurrenz aus Sachsen und Tschechien. Endlich kann auch der Fahrer des Fuldaer Automobilclubs (FAC) den ersehnten Pokal in den Händen halten, nachdem es oft nur für Platz vier gereicht hat. 

Nachdem Valentino Herrlich aus dem Hofbieberer Ortsteil Langenbieber 2017 bei der Pocketbike-Meisterschaft gleich in seinem ersten Jahr Dritter in der ADAC-Meisterschaft und Dritter in der Deutschen Meisterschaft wurde, tritt er dieses Jahr in der nächsthöheren Klasse der Minibikes an. "Hier wird mit einer 9 PS starken Honda NSF 100 auf Kartbahnen in ganz Deutschland gefahren. Die Motorräder sind bis zu 120 Stundenkilometer schnell", sagt Uli Daume, Sportbeauftragter des FSC.

Valentino Herrlich (r.) belegt auf dem ...

Valentino Herrlich (l.) mit Vater und ...

Herrlich auf einer Moto-4-Maschine, mit der ...

Die Saison 2018 begann allerdings nicht gut für den jungen Rennfahrer aus Osthessen. Motorprobleme machten es gleich beim Auftaktrennen in Cheb (Tschechien) unmöglich, eine gute Platzierung zu erzielen. Mit einem 12. und 14. Platz in den beiden Rennen startet er mit Platz 13 in der Gesamtwertung in die Saison. "Nach der Revision des Motors ging es stetig in der Gesamtwertung nach oben", blickt Daume zurück. Mit guten Platzierungen in den bisher sieben Veranstaltungen hat sich Herrlich von Platz 13 bis auf Platz vier der Wertung und bis auf Platz drei in der deutschen Meisterschaft nach oben gekämpft. "Großes Talent ist auf jeden Fall vorhanden", ist Daume vom jungen FAC-Fahrer überzeugt.  

Damit Herrlich den Anschluss an die Spitzenfahrer nicht verliert, trainiert der 9-Jährige dienstags in seinem Ortsverein, dem Fuldaer AC in Dietershausen. Um seinem großen Vorbild, dem 9-fachen Weltmeister Valentino Rossi, nachzueifern, werde bereits auf den großen Rennstrecken mit einer 20 PS starken Moto 4 Maschine trainiert. Die 170 Stundenkilometer schnelle 2-Takt-Maschine werde in der spanischen Meisterschaft gefahren und sei der Einstieg in die große Welt des Motorradrennsports, für alle die den Traum haben, bis ganz nach oben in die Moto GP zu kommen. Allerdings lasse sich dieser Weg nur mit Sponsoren bestreiten, die bereit sind in junge Talente zu investieren, damit der deutsche Nachwuchs in Sachen Motorradrennsport nicht ausstirbt. (pm) +++

                    

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