Osthessen Sport
Stellten dem Favoriten ein Bein: David Horvath und die Wasserfreunde Fulda. Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

20.01.2019 - FULDA

Wasserfreunde Fulda - SV Würzburg 13:13

Wasserfreunde ärgern Ligaprimus Würzburg

Achtungserfolg der Wasserfreunde Fulda: Die Zweitliga-Wasserballer aus Fulda trotzten am Samstagabend den bis dato ungeschlagenen SV 05 Würzburg ein 13:13 (3:1, 4:3, 3:6, 3:3)-Unentschieden ab und sorgten dafür, dass die Gäste erstmals in der laufenden Saison Punkte abgaben. Fuldas beherzter Leistung wurde nur mit einem Punkt belohnt.

Die Hausherren begannen stark und dominierten in den ersten beiden Vierteln das Spielgeschehen. Das 1:0 durch Würzburg (6.) egalisierte David Horvath, einmal mehr bester Werfer der Wasserfreunde, umgehend. Ein Rückraum-Geschoss von Balazs Borbely (8.) und ein weiterer Treffer von Horvath (8.) bedeuteten die 3:1-Führung nach den ersten acht Minuten. Ähnlich ging es im zweiten Viertel weiter.

Die Fuldaer standen in der Verteidigung sicher und schraubten in Person von Torjäger Horvath das Ergebnis von 4:2 auf 7:3. Würde der Ligaprimus Würzburg in der Barockstadt seine erste Pleite kassieren? Es sah zumindest zur Pause danach aus, denn die Wasserfreunde gingen mit einem 7:4 in die Halbzeit. Danach aber wendete sich das Blatt zunehmend.

Würzburg kommt im dritten Viertel zurück

Die Gäste aus Unterfranken, als Favorit in die Partie gegangen, verkürzten und kamen Tor um Tor an die Gastgeber heran. Beim 9:9 stand erstmals wieder ein ausgeglichener Spielstand auf der Anzeigetafel, bei der im Laufe der Begegnung so manch technische Probleme mit der Hallenuhr auftraten. In den letzten acht Minuten sollte sich das spannende Spiel noch einmal zuspitzen.

Die Wasserfreunde, die ohne ihre Bundesliga-U18 antrat und mit ihren Routiniers wie Borbely spielte, hielten Würzburg weiter in Schach und zogen durch Spielertrainer Tarek Bary (11:10) und Horvath (12:11) in Führung. Zwar glichen die Gäste stets wieder aus, eine eigene Führung war den Gästen aber nicht vergönnt. Stattdessen brachte erneut Horvath die Fuldaer zwei Minuten vor dem Ende in Front (13:12).

Die letzte Minute sollte es schließlich in sich haben, denn zunächst konnten die Würzburg den Spielstand erneut ausgleichen, ehe beiden Mannschaften noch etwa zwei Angriffe blieben, das Ergebnis in ihre Richtung zu drehen. 36 Sekunden vor Schluss die vielleicht entscheidende Szene: Fuldas Philipp von Keitz wurde ein Foul abgepfiffen, die heimischen Fans reklamierten, aber Würzburg war im Ballbesitz. WFF-Torwart Sebastian Arany parierte gegen Nico Dopieralski und ermöglichte den Hausherren einen letzten Angriff.

Letzter Wurf entschärft

Nach anschließenden Reklamationen, Würzburg wollte ein Foul nach Aranys Parade gesehen haben, blieben den Wasserfreunden vier Sekunden Zeit, die Überraschung perfekt zu machen. Langer Abwurf von Fuldas Torwart, von Keitz auf Bary, doch dessen Versuch entschärfte Würzburgs Torwart - es blieb beim 13:13-Unentschieden und dem ersten Punktverlust für die Gäste. "Ich bin absolut zufrieden", sagte Trainer Bary nach dem Spiel und attestierte seinen Schützlingen die beste Saisonleistung.

Ärgerlich, weil der Sieg möglich gewesen wäre, sei es schon, aber Bary hob die Mannschaftsleistung hervor. "Wir haben in der Verteidigung Würzburgs Center-Spiel gut unterbunden und im eigenen Angriff haben wir es immer wieder geschafft, David Horvath einzusetzen", hatte Bary eine taktisch gute Vorstellung gesehen. Die wurde zwar nicht mit zwei Punkten belohnt, aber einen deutlichen Achtungserfolg feierten die Fuldaer dennoch. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Wasserfreunde Fulda: Sebastian Arany - Balazs Borbely (2), Jonathan Wiegand, Philipp Weber, Tarek Bary (1), Leon Schmitt, David Horvath (7), Maximilian Hartung (1), Philipp Jestädt, Jonathan Möller, Philipp von Keitz (1), Marc Weber (1).

SV Würzburg: Marc Schauer - Inaki Urkiaga (1), Daniel Ivlev, Julian Fleck (3), Jonas Fehn, Alexander Försch (1), Daniel Schwinning (2), Robin Seifert (2), Friedrich Streun, Lennart Böhme (1), Tonio Issing, Paul Volkwein (3), Nico Dopieralski.

Schiedsrichter: Eric Henschel/Norbert Bassmann.

Zuschauer: 150. +++

                    

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