Osthessen Sport
Michal Zizka und seine Luchse bleiben in der Qualifikationsrunde weiter ungeschlagen. Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

11.03.2019 - LAUTERBACH

Achtes Spiel, achter Sieg

Luchse auch nach dem Klassenerhalt unaufhaltsam

Mit dem achten Sieg in Folge haben sich die Luchse Lauterbach frühzeitig den ersten Platz in der Qualifikationsrunde gesichert. Nach dem Derbysieg am Freitag bei den Frankfurter Löwen gab es am Sonntag für den Eishockey-Regionalligisten einen 7:3 (2:0, 1:2, 4:1)-Erfolg gegen die Dortmunder Eisadler.

Es dauert am Sonntag vor 133 Zuschauern ein bisschen, bis die Luchse richtig ins Spiel gefunden haben. Zwar hatten die Vogelsberger von Anfang an mehr Spielanteile, aber gute Torchancen waren Mangelware. Trotzdem ging die Mannschaft von Andrej Jaufmann mit einer 2:0-Führung in die erste Pause. Nachdem Morgan Reiner gegen Mitte des ersten Drittels die Luchse in Führung brachte (10.), erhöhte Knut Apel zwei Minuten vor der Pause auf 2:0 (18.) Jakub Zdenek war über rechts außen durchgebrochen, umkurvte das gegnerische Tor, erspielte damit genügend Zeit für den nachgerückten Apel, der die Scheibe perfekt im Slot serviert bekam und dem Torwart keine Chance ließ.

Nachdem Schnieder (27.) im zweiten Drittel für die Eisadler auf 1:2 verkürzen konnte, stellte Nikolai Varianov in Überzahl gut 40 Sekunden später den alten Vorsprung mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie wieder her. Dortmund gab sich damit nicht zufrieden, arbeitete sich durch ein Tor von Nils Hoffmann wieder auf 2:3 ran. Grund für Luchse-Trainer Jaufmann, eine Auszeit zu nehmen - und die zeigte Wirkung. Noch vor der Pause erhöhten Jakub Zdenek, bei einer angezeigten Strafe für den Gegner (35.), und Michal Zizka, nach einem perfekten Zusammenspiel mit seinem tschechischen Landsmann Zdneke (37.), auf 5:2.

Nachdem Zdenek Anfang des dritten Drittels wieder zugeschlagen hatte und auf 6:2 erhöhte (44.), schwächten sich die Gäste mit einem Foul samt Bankstrafe selbst. Die doppelte Überzahl nahm Varianov (46.) dankend an. Den Schlusspunkt dieses über weite Strecken fahrigen Spiels setzte Hoffmann (50.) mit dem 3:7 für die Eisadler. Während die Luchse für ein weiteres Jahr Regionalliga planen können, kämpft Dortmund in den verbleibenden Spielen noch um den Aufstieg.

Der Ausblick

Die letzten beiden Partien der Saison werden dann am kommenden Freitag (20 Uhr) im Luchsbau gegen Grefrath und am Sonntag (18 Uhr) gegen Bergisch Gladbach bestritten. Während Grefrath keine Ambitionen mehr auf den Aufstieg haben kann, können sich die Bergisch Gladbacher noch Resthoffnungen machen. Mit einem Sieg der Luchse würden diese jedoch bereits begraben werden müssen. Für die Luchse geht es in den beiden Spielen um nichts mehr bedeutendes. Einen möglichen Shutoutsieg, für den in den letzten Spielen ausgezeichnet haltenden Torhüter Jan Obernesser, sollten sich die Luchse noch zum Ziel setzen. (pm/ka)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Tore: 1:0 Morgan Reiner (10), 2:0 Knut Apel (18), 2:1 Patric Schnieder (27), 3:1 Nikolai Varianov (28), 3:2 Nils Hoffmann (31), 4:2 Jakub Zdenek (35), 5:2 Michael Zizka (37), 6:2 Jakub Zdenek (44), 7:2 Nikolai Varianov (46), 7:3 Nils Hoffmann (50)

Zuschauer: 133. +++

                    

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