Osthessen Sport
Der Hünfelder SV für die Saison 2019/2020: Thorsten Hinckel, Sebastian Rinner, Felix Kircher, Lennert Sitzmann, Jannik Bachus, Theo Sauerbier (hinten von links). Regina Hoffmann (Physiotherapeutin), Hanno Bentler (Betreuer), Fabian Sauer, Justus Gute, Kilian Wagner, Trainer Holger Hölzinger, Teammanager Christian Krätzig (Mitte von links). Lukas Aha, Tizian Walter, Yannick Voß, Fabian Simon, Samuel Masché, Leon Wald, Julian Möller (vorne von links). Foto: Verein

11.09.2019 - HÜNFELD

Handball-Saisonvorschau (2)

Verjüngter HSV muss langjährige Stützen ersetzen

Auf den Abstieg aus der Oberliga folgte eine schwere Saison in der Landesliga und einem neunten Tabellenplatz in der Endabrechnung. Nun nehmen die Handballer des Hünfelder SV mit dem neuen Trainer Holger Hölzinger und einer verjüngten Mannschaft einen neuen Anlauf - und starten mit kleinen Zielen in die neue Runde. 

"Wir wollen eine bessere Runde als letzte Saison spielen und so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben", gibt Hölzinger die Zielsetzung für die am Samstag (19:15 Uhr) mit einem Gastspiel bei der HSG Twistetal beginnende neue Spielzeit vor. Der erfahrene Übungsleiter übernahm von Interimstrainer Gerald Birkel, der nach der Trennung von Jonggi Pasaribu den Abstieg verhindern sollte - und auch schaffte.

Nun startet der HSV mit einigen Änderungen in die anstehende Runde, schließlich stehen arrivierte Kräfte aus den letzten Jahren nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Denn die langjährigen Stützen Christian Krätzig, Alexander Unglaube, Kevin Houston und Tobias Abel haben aufgehört oder treten kürzer. Zudem befindet sich Mergim Hyseni nach seiner Knieverletzung noch im Aufbautraining und Lennert Sitzmann steht voraussichtlich erst ab Oktober wieder zur Verfügung.

Sauer neuer Kapitän

Demgegenüber stehen mit Fabian Heidler (HSG Landeck/Hauneck) und Jannik Bachus (TV Flieden) lediglich zwei externe Neuzugänge, dafür soll die junge Garde aus dem eigenen Stall um Justus Gute, Theo Sauerbier und Leon Wald verstärkt zum Einsatz kommen und Youngster Lukas Aha an den Herrenbereich herangeführt werden. "Es wird sicherlich einen Umbruch geben, aber das war der klare Auftrag von Martin Abel (Abteilungsleiter, Anm. d. Red.) an mich", weiß Hölzinger, was ihn in dieser Runde erwartet. 

Mit dem langjährigen Hersfelder Lars Matthiesen, der zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant ist, stünde aber ein erfahrener Mann für den rechten Rückraum als weitere Option parat. Einer, der künftig Führungsaufgaben übernehmen soll, ist Rückkehrer Bachus. "Er hat die mit ihm besprochene Führungsrolle zu einhundert Prozent angenommen und ist sehr engagiert", lobt Hölzinger den wurfstarken Halblinken, der auch am Kreis zum Einsatz kommen kann. 

Nach Krätzigs Rückzug wird der HSV künftig von Fabian Sauer als Kapitän aufs Feld geführt. "Fabi ist für mich die absolute Gallionsfigur in diesem Team. Er ist der Leader, führt die Mannschaft und versucht zu motivieren", sagt Hölzinger, der Sauer und Torwart Samuel Masché zu den beiden Spielführern bestimmte. Mit zufriedenstellenden Testspielen in Vellmar (26:29) und in Niederrodenbach (31:33) gehen die Hünfelder in die letzte Trainingswoche vor dem Auftakt. 

Vorbereitung unter erschwerten Vorzeichen

"Ich bin erst einmal positiv optimistisch, weil ich weiß, was wir drauf haben und wie wir uns entwickeln. Mit mehr Kontinuität in der Vorbereitung wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen, aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht", spricht Hölzinger, der sein Amt bei den Drittliga-Frauen der TSG Ober-Eschbach niederlegte und nur noch die Hünfelder Herren trainiert, von einer Vorbereitung, die teils durchwachsen verlief, mit der der HSV-Trainer aber nicht völlig unzufrieden ist. 

"Der Trainingsprozess war schon sehr fluktuiert, das war aber auch nicht unbedingt zu verhindern gewesen", meint Hölzinger und ergänzt: "Unsere Spielanlage ist generell so, dass wir flexibel agieren müssen und Spieler auf verschiedenen Positionen spielen müssen." Diese Flexibilität wird wohl auch schon beim bekannt schweren Gastspiel in Twistetal von Nöten sein, wenn der verjüngte Hünfelder SV in die neue Saison startet. (the) +++

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