Osthessen Sport
Schied verletzungsbedingt früh aus der Partie aus: Benedikt Dimmerling von der HSG Großenlüder/Hainzell (oben) Foto: Jonas Wenzel (Yowe)

25.11.2019 - REGION

10. Spieltag in der Handball-Landesliga

Bug und Weiß angefressen - Rotenburg springt auf Platz zwei

Die HSG Großenlüder/Hainzell marschiert in der Handball-Landesliga weiter. Gegen die TSG Dittershausen gab es den zehnten Sieg im zehnten Spiel - dennoch war Trainer Bug angefressen. Auch die TG Rotenburg konnte ihr Gastspiel in Zierenberg gewinnen. Für den TV Hersfeld gab es jedoch eine klare Niederlage.

HSG Großenlüder/Hainzell - TSG Dittershausen 32:28 (16:12)


Angefressen zeigte sich HSG-Trainer Joachim Bug trotz des Sieges seiner Mannschaft: "Ich habe nichts dagegen, wenn eine Mannschaft hart spielt. Aber ich habe was dagegen, wenn sie unfair spielt." Dies sei der Fall bei Dittershausen gewesen, weshalb auch Benedikt Dimmerling wegen einer Knieverletzung früh ausscheiden musste. "Wichtig war, dass wir am Spielfeld die passende Antwort gegeben haben. Und die gibt man am besten mit Toren", so Bug, der trotz des am Ende knapperen Sieges einen verdienten Erfolg gesehen hat.

Kurz vor und nach der Halbzeitpause konnten die Hausherren entscheidend davonziehen, zwischenzeitlich stand ein Vorsprung von acht Treffern. Die TSG machte es hinten raus noch einmal spannend, näher als drei Tore (48., 50.) kamen sie jedoch nicht heran. "Wir haben die Tore einfach zum richtigen Zeitpunkt gemacht und Mike Decher hat dafür gesorgt, dass wir davonziehen konnten", so Bug. Dank der Niederlage von Fuldatal/Wolfsanger und dem zehnten HSG-Erfolg im zehnten Spiel beträgt der Vorsprung acht Punkte.

HSG Großenlüder/H.: Herber, Decher - Sippel (1), Wehner (1), L. Münker, B. Dimmerling (1), Koch (5), S. Münker (2), Malolepszy (11/5), L. Dimmerling (7), Grosch, H. Dimmerling (2), Peppler (2).

TSG Dittershausen: Lengemann, Ebenhöh - Ja. Braun (2), Rudolph (4), Gerlach (4/3), Jentzsch (5), Ju. Braun (3), Kessler (1), Poppenhäger (2), M. Siebert (1), C. Siebert (2), Koch (3), Benedix (1).

HSC Zierenberg - TG Rotenburg 25:30 (14:14)

Ordentliches Stück Arbeit für die TG Rotenburg, die sich dank der letzten 20 Minuten aber gegen das Schlusslicht durchsetzen konnte. Noch in der 49. Minute war es eher ein knapper Vorsprung von zwei Toren, am Ende brannte bei Rotenburg aber nichts mehr an. Durch den Erfolg und der Niederlage von Fuldatal/Wolfsanger springt die Mannschaft von Robert Nolte auf Platz zwei.

"Das sind zwölf Punkte gegen den Abstieg", gibt sich Trainer Robert Nolte mit klarem Blick. Im Spiel zuvor musste seine Mannschaft alles in die Waagschale werfen: "Wir waren bereit Deckung zu spielen und zurückzulaufen. Das war sehr wichtig. Zierenberg hat sich nie aufgegeben, wir mussten alles geben." Besonders hervor hob Nolte Maurice Reyer und Luca Schuhmann, die im Verbund mit Tomislav Balic ein starkes Spiel abgeliefert haben.

HSC Zierenberg: J. Rudolph - Schindehütte (2), Richter (1), Barthel, Weber (3), Feyh, Hörder (4/2), Stiegenroth, Meyer, A. Rudolph, Rode (5), Kunz (2), Eckhardt (3).

TG Rotenburg: Dick, Drazen - Harbusch (2/2), Fischer, T. Balic (3), Golkowski, Reyer (7), B. Balic (3/1), Schuhmann (6), Günther (1), Holl (3), Gerlich, Cutura (5).

TG Wehlheiden - TV Hersfeld 32:23 (15:10)

Nach dem Spiel war TVH-Trainer Christian Weiß bedient. Nicht nur wegen der klaren Niederlage in Wehlheiden, sondern vor allem wegen dem Verhalten einiger seiner Spieler: "Manche haben den Fokus eher auf Samstag gelegt. Bei denen lag die Wertigkeit woanders als beim Handball." So spielten manche Spieler entweder unter ihren Möglichkeiten oder waren nicht da. Der TVH reiste mit dem halben Kader an, da auch Sven Wiegel aufgrund einer Erkältung ausfiel.

Zu allem Überfluss musste auch Lasse Reinhardt mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Im Spiel sah das in der ersten Halbzeit noch gut aus, auch wenn sich die TGW zum Ende des Durchgangs einen Vorsprung herausspielen konnte. Der wurde dann nach dem Seitenwechsel größer, weil der TVH "physisch nicht mehr präsent war", wie Weiß betonte. "Wir haben zu viele Fahrkarten geschossen und das war in der Höhe auch verdient. Schade, dass wir uns heute so präsentiert haben", sagte Weiß. (tw)

TG Wehlheiden: Kocur, Diederich, Becker - Muth (3/1), Schneider (1), Geßner (1), Görner (2), Stingel, Gunkel (3), Bachmann, Glock (4), Imberger (7/2), Körber (11), Barth.

TV Hersfeld: Kretz, Wasem, Kürten - Deppe (6/2), Rübenstahl (2), Förtsch (3), Räther (2), Remenski (1), Petersen (5), Reinhardt, Schott (4).

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