Grafik: Timm Pope

13.12.2019 - REGION

Das war das Sportjahr 2019 (5)

Im Mai flossen Tränen der Trauer und der Freude

Die Weihnachtszeit hat begonnen, viele zählen schon die Tage bis Weihnachten und Silvester. Höchste Zeit, das Sportjahr 2019 noch einmal Revue passieren zu lassen. Was ist passiert? Welche Aufreger und Highlights gab es? Der Mai ist häufig der Monat der Entscheidungen, auch diesmal gab es Tränen der Freude und der Trauer.

Entscheidungen standen an. In der Hessenliga mussten zwei Mannschaften aus der Region wieder in die Verbandsliga absteigen, währenddessen der SV Steinbach wieder aufstieg. Doch auch außerhalb der Fußballplätze gab es besonderes, denn der einsetzende Starkregen mit Überschwemmungen hielt die Veranstalter der RhönEnergie-Challenge in Atem.

Zwei Osthessen verlassen die Hessenliga

Nach einer langen und harten Saison war es im Mai für den SV Flieden und den Hünfelder SV traurige Gewissheit, dass sie den Gang in die Verbandsliga antreten müssen. Eine 2:5-Pleite gegen den VfB Ginsheim besiegelte beim HSV am vorletzten Spieltag den Wiederabstieg. "Alle im Verein und in der Mannschaft wollten diese Liga halten. Wir werden uns nach der Runde besprechen und dann neu angreifen", sagte Abteilungsleiter Mario Rohde nach dem Spiel. Mit Erfolg, denn aktuell führt Hünfeld die Verbandsliga-Tabelle an.

Der SV Flieden sicherte sich zumindest das Endspiel am letzten Spieltag. Der Showdown mit Hessen Kassel, das gleichzeitig ein Fernduell mit Bayern Alzenau um den Relegationsplatz bestritt, ging jedoch verloren. Mit 1:3 verloren die Buchonen, doch selbst ein Sieg hätte nicht gereicht, da Friedberg gleichzeitig in Baunatal gewann. "Die Mannschaft bleibt im Kern zusammen, in der Verbandsliga greifen wir neu an", sagte Fliedens Daniel Reith. Man ist zumindest auf Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.

Steinbach kehrt mit dem Titel in die Hessenliga zurück

Trauer auf der einen, große Freude auf der anderen Seite, denn der SV Steinbach schaffte ein Jahr nach dem Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg in Hessens Beletage. 4:1 hieß es am 12. Mai in Baunatal, die nicht als Ziel ausgegebene Rückkehr in die Hessenliga geschafft. "Es ist einfach geil! Aufstiege sind immer überragend, das ist nicht in Worte zu fassen", brach es nach dem Spiel aus Trainer Petr Paliatka heraus. 

Wieder in Steinbach angekommen, ging die Sause weiter. Der Lohn für eine lange Saison, in der sich der SVS schon früh unter die Spitzenmannschaften mischte und sich nach der Herbstmeisterschaft nur noch wenige, kleine Aussetzer erlaubte. Wieder zurück in der Hessenliga kämpft Steinbach erwartungsgemäß um den Klassenerhalt, derzeit steht die Mannschaft von Petr Paliatka auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Starkregen stellt RhönEnergie-Challenge vor die Probe

Statt schönen Frühlingstagen überschwemmte Starkregen Ende Mai die Region und sorgte auch bei sportlichen Veranstaltungen für Chaos. So musste bei der RhönEnergie-Challenge der Zieleinlauf verlegt werden, auch Teile der Strecke standen wenige Tage vor dem Lauf unter Wasser. Traditionell ist der Zieleinlauf immer im Rosenbad, doch der Regen weichte das Gelände kurz vor der Freibad-Saison auf.

"Wäre der Lauf im September, würden wir das machen. Aber kurz vor der Saison wird das eine Matschpartie", sagte Peter Bolz, stellvertretender Betriebsleiter des Rosenbades, im Mai. Nach langen Diskussionen stand dann fest, dass die rund 7.000 Menschen auf dem Parkplatz am Stadion ins Ziel einlaufen werden. Zwar verkürzte sich die Strecke dadurch, an einem sonnigen Samstag tat dies der Stimmung unter den Läufern jedoch keinen Abbruch. +++

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