Grafik: Timm Pope

27.12.2019 - REGION

Das war das Sportjahr 2019 (11)

Osthessens Sportler zieht es in die weite Welt

Die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende, viele zählen jetzt die Tage bis Silvester und hoffen auf einen guten Start ins neue Jahr. Höchste Zeit, das Sportjahr 2019 noch einmal Revue passieren zu lassen. Was ist passiert? Welche Aufreger und Highlights gab es? Im November verschlug es einige osthessische Sportler ans andere Ende der Welt, während beim Hünfelder SV eine Ära langsam zu Ende geht. 

Während in den heimischen Gefilden Rücktritte und der Kampf um den Klassenerhalt auch im November auf der Tagesordnung standen, zog es andere Sportler ans Ende der Welt. Daniel Kornagel schlug ein neues Kapitel in seinem Leben auf und wechselte nach Australien, während der Sodener Khaibar Amani für sein Heimatland einmal um den halben Globus jettete.

Hünfelder Daniel Kornagel zieht es ans andere Ende der Welt

Einen ungewöhnlichen Wechsel gab im November Daniel Kornagel vom SV Hünfeld bekannt. Statt weiter beim Verbandsligisten auf Torejagd zu gehen, spielt er seit Anfang Dezember in der australischen Küstenstadt Adelaide beim Zweitligsiten Adelaide Raiders. Der ehemalige Junioren-Bundesligaspieler will die sich ihm bietende Plattform nutzen, um sich für größere Aufgaben zu empfehlen.

"Der Impuls kam von einem alten Berater, der mich gefragt hat, ob ich mir sowas vorstellen könnte", schilderte der Ehemalige-HSV-Angreifer. Auch Angebote aus Malta oder Thailand hätten vorgelegen, doch die Wahl viel schnell auf den Zweitligisten aus Australien: "Ich hatte schnell persönlichen Kontakt, auch mit dem Trainer. Das hatte einfach Hand und Fuß." 

Mit seinem neuen Verein hofft er nun auf eine gute Saison, in der er hoffentlich verletzungsfrei bleibt und seiner Mannschaft mit seinen Leistungen im Kampf um die Meisterschaft unterstützen kann.

Khaibar Amani wird für afghanische Nationalmannschaft nominiert

Ein Nationalspieler in der Verbandsliga steht auch nicht für gewöhnlich auf der Tagesordnung, aber die SG Bad Soden um Trainer Anton Römmich darf sich seit November genau mit dieser Tatsache brüsten.  

Khaibar Amani, Stürmer in Diensten der Sprudelkicker,  wurde für die beiden WM-Qualifiktaionsspiele der afghanischen Nationalmannschaft gegen Indien und in Katar nominiert. "Ich habe mich natürlich sehr über die Berufung gefreut, da ich seit über einem Jahr nicht mehr nominiert wurde. Es macht mich sehr stolz für mein Land aufzulaufen, da ich so auch viele meiner Freunde wiedersehe, die überwiegend in europäischen Ligen spielen", sagte Amani damals. Und auch Römmich war mächtig stolz auf seinen Schützling: "Das erfüllt uns mit Stolz und Freude, das ist einfach eine Riesensache"

Während er im Spiel gegen Indien nicht zum Einsatz kam, wurde Amani bei der 0:1 Niederlage gegen Katar am 19.11. in der Schlussphase eingewechselt und kam somit zu seinem 17. Länderspieleinsatz. Nicht schlecht für einen Verbandliga-Spieler. 

Turner der KTV Fulda sichern sich den Klassenerhalt

Ende November schafften die Turner des KTV Fulda trotz einer 30:48 Niederlage gegen Eintracht Frankfurt den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga Nord. 

Schon vor dem Wettkmapf war klar, dass Fulda trotz der besseren Ausgangslage wohl auf die Unterstützung der KTV Koblenz angewiesen sein würde, da mit den Turnern von Eintracht Frankfurt eine kaum zu knackende Nuss wartete. Und zum Glück für die Osthessen gewann der KTV Koblenz sein Wettkampf gegen den KTV Obere Lahn deutlich. Die Freude auf Seiten der Barockstädter war riesengroß und die Zuschauer dürfen sich auch in der kommenden Saison auf Zweitliga-Turnen in Fulda freuen.  

Dominik Weber gibt seinen Rücktritt im Sommer bekannt

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Dominik Weber gab im November bekannt ab 01.07.2020 kein Trainer des Verbandsligisten Hünfelder SV mehr zu sein. Damit verlässt ein Hünfelder Urgestein den Verein. Weber war 13 Jahre lang für den HSV aktiv, davon sieben als Trainer. "Nach so einer langen Zeit ist der Zeitpunkt gekommen, eine Veränderung zu suchen. Es war und ist immernoch eine super Zeit in Hünfeld, die Verbundenheit ist riesig. Aber ich habe eine Familie, zwei Kinder, habe beruflich viel zu tun. Da ist die Frage, ob das auch zukünftig alles passt," nannte er die Gründe für seinen Abschied. 

Ab Sommer wird sich Weber dann um die A-Lizenz bemühen, bis dahin strebt er mit seiner Mannschaft den Aufstieg in die Hessenliga an. Derzeit ist der HSV Tabellenführer in der Verbandsliga. Es sieht also gut aus. "Wir wollen das auf jeden Fall hinbekommen. Für mich wäre das ein überragender Abschluss und auch für die Jungs wäre das eine super Sache, weil sie in die Hessenliga gehören", so Weber. (Felix Hagemann)+++

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