Osthessen Sport
Sind für den Kunstrasenplatz im Stadion an der Oberau (v.li.): Jürgen Richter (FWG), Bernd Böhle (FDP), Michael Barth (FWG) und Klaus Wächter (FDP). Fotos: privat

03.02.2020 - BAD HERSFELD

"Es geht um Glaubwürdigkeit"

FDP und FWG wollen Kunstrasenplatz im Stadion an der Oberau

Sowohl die Bad Hersfelder FDP als auch die FWG können die aktuelle Debatte über die Sinnhaftigkeit des Neubaus eines Kunstrasenplatzes im Stadion an der Oberau und die Argumentation der SPD-Fraktion nicht nachvollziehen: "Wir stehen ausdrücklich zu gefassten Beschlüssen, da sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen nicht wesentlich verändert haben und möchten uns an dieser Stelle für die Vorarbeit der Verwaltung bedanken, die damit die Finanzierung überhaupt wieder ermöglicht hat", so die einhellige Meinung der beiden Fraktionen.

Der Kunstrasenplatz im Stadion an der Oberau sei eines von vielen Hessentagsprojekten und werde damit nach Fertigstellung die "herausragende Sportstätte" für eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten an der Oberau komplettieren und abrunden.

"Wir haben das Projekt im Rahmen des Hessentags mit einem Kunstrasenplatz mehrheitlich beschlossen und dies gilt es auch im Sinne der zu erwartenden Förderung für das gesamte Vorhaben umzusetzen. Sollten wir den Platz nicht errichten, besteht die Gefahr einen Teil der Förderung erstatten zu müssen, was uns dann vor neuerliche Probleme stellen würde", betont Bernd Böhle (FDP).

"In meiner Zeit als Vorsitzender der SG Hessen Hersfeld lagen mir häufig Anfragen der Jugendherberge für wetterunabhängige Spiel- und Trainingsmöglichkeiten von Jugendfußballmannschaften vor, die zum Trainingslager in Bad Hersfeld weilten. Leider mussten wir diesem Ansinnen wegen der Unbespielbarkeit der Rasenplätze oftmals eine Absage erteilen", sagt Rolf Malachowski (FDP).

"Ich sehe mit dem Kunstrasenplatz, der durch multifunktionale Linienführung für eine Vielzahl von Ballsportarten nutzbar gemacht werden kann, eine sehr große Chance, diesen Platz gemeinsam mit der Jugendherberge zu vermarkten und damit einen deutlichen Mehrwert für unsere Kreisstadt zu erzielen", meint Klaus Wächter (FDP).

Die sporttreibenden Vereine - und hier besonders die aus dem östlichen Teil der Kreisstadt - würden mit Blick auf ihre Jugend- und Seniorenarbeit einen Kunstrasenplatz in exponierter Stadtlage sehr begrüßen. "Im Sinne einer erfolgreichen und umfassenden Jugendarbeit und -förderung, die unter anderem beispielhaft im JFV Bad Hersfeld, beim FSV Hohe Luft und der JSG Sorga/Kathus geleistet wird, sind gerade die kurzen Wege und die zentrale Lage für Eltern, Trainer, Betreuer und natürlich für die Junioren wesentliche Punkte. Dazu kommt die nahezu ganzjährige Nutzbarkeit, die für die Kontinuität bei Spiel- und Trainingsbetrieb immens wichtig ist", erklärt Michael Barth (FWG).

"Die Zusage, einen Kunstrasenplatz an der Oberau zu realisieren, die wir den Vereinen in Form von Beschlüssen gegeben haben, gilt es unbedingt zu erfüllen. Politische Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit, auch gegenüber dem Land Hessen, sind sehr hohe Güter und dafür stehen wir mit unseren Fraktionen geschlossen ein", bekräftigt Jürgen Richter (FWG) abschließend. (pm) +++

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