Osthessen Sport
Der 14-fache Torschütze Dominik Malolepszy (in rot) und die HSG hatten es nicht einfach mit Bettenhausen. Gegen Wehlheiden erwartet Trainer Bug erneut ein schwieriges Spiel. Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

13.02.2020 - REGION

18. Spieltag in der Handball-Landesliga

HSG sucht die Leichtigkeit - HSV braucht Teamspirit

Die Ausgangslage bei den osthessischen Handballvereinen vor dem 18. Spieltag könnte kaum unterschiedlicher sein. Während der TV Hersfeld weiter an die starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfen will, ist die HSG Großenlüder/Hainzell trotz eines Sieges gegen Bettenhausen auf der Suche nach der Form der Hinrunde. Vor ganz anderen Problemen steht der Hünfelder SV: er muss trotz Verletztenmisere wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln. 

HSG Großenlüder/Hainzell - TG Wehlheiden (Samstag, 17 Uhr)


Es war knapp vergangene Woche. Beim VfB Bettenhausen war die zweite Saisonniederlage der HSG Großenlüder/Hainzell in Sichtweite, ehe die Schützlinge von Trainer Joachim Bug das Spiel in den Schlussminuten noch drehen konnten. "Uns fehlt momentan ein bisschen die Leichtigkeit. Wir haben noch einige unangenehme Aufgaben. Da zähle ich Wehlheiden auch zu, auch wenn das von außen jeder als Pflichtaufgabe sieht", so Bug. 

So einfach werde es dann nicht werden, denn vor allem die körperliche Präsenz, die Erfahrung und das Spielerische seien bei der TGW gut ausgeprägt. "Das wird eine ganz andere Nummer als gegen Bettenhausen. Wir müssen von Anfang an eine gute Effektivität zeigen. Die Phasen, in denen uns das nicht gelingt, müssen wir minimieren", betont Bug. Zwölf Tore zur Halbzeit wie in Bettenhausen würden gegen Wehlheiden wohl zu wenig sein.

Warum die Leichtigkeit der HSG zuletzt etwas abhanden gekommen ist, erklärt Bug auch: "Einige Spieler sind nicht fit, uns fehlen immer mal wieder Spieler. Das Zusammenspiel zwischen Angriff und Abwehr leidet dann etwas." Auch für das kommende Spiel muss Großenlüder/Hainzell wie schon vergangenen Samstag auf Simon und Lukas Münker verzichten.

Hünfelder SV - VfL Wanfried (Samstag, 18:30 Uhr)

Die durch das Orkantief „Sabine“ erzwungene Pause vergangene Woche kam dem Hünfelder SV sicher nicht ungelegen. Nach wie vor kämpft der Tabellenvorletzte mit einer ganzen Reihe verletzter und angeschlagener Spieler. "Bis sich die Personalsituation entspannt wird auch noch zwei bis drei Wochen dauern", sagt HSV-Trainer Holger Hölzinger.

Dennoch stellte das spielfreie Wochenende eine willkommene Verschnaufphase im Kampf gegen den Abstieg da. Am Samstag muss der HSV vor heimischer Kulisse aber wieder ran. Gegner ist der Tabellenachte Wanfried. Hölzinger erwartet eine ausgebuffte Truppe, die mit ihrer Erfahrung versuchen wird im Spiel die Fäden zu ziehen. "Wir müssen unseren Teamspirit der letzten Spiele in die Waagschale werfen und hinten kompakt stehen, um was zählbares mitzunehmen", so Hölzinger.

Verzichten muss er dabei auf Fabian Sauer, der noch länger ausfallen wird. Auch Jannik Bachus ist noch nicht zu hundertprozentig fit. Dafür ist Felix Kircher wieder bei 100 Prozent. Hölzinger rechnet sich durchaus Chancen aus: "Favorit sind wir zwar nicht, aber wer gegen ein Spitzenteam wie Fuldatal so gut mithält, hat auch Chancen gegen Wanfried."  

TV Hersfeld - HSG Baunatal (Samstag, 18:30 Uhr)

Die Wochen der Wahrheit, wie sie Trainer Christian Weiß nennt, laufen bisher sehr erfolgreich für den TV Hersfeld. Mit dem Sieg gegen Fuldatal wurde nach Körle/Guxhagen das nächste Spitzenteam geschlagen. Am kommenden Wochenende wird die Aufgabe für den Tabellenzweiten nicht leichter – dann ist die HSG Baunatal zu Gast in der Geistalhalle.

"Ich sehe durchaus Parallelen zwischen Fuldatal und Baunatal", sagt Weiß, „sie werden auch versuchen in die Nahwurfzone zu kommen und uns mit ihren Schützen vor Probleme zu stellen." Um dies zu verhindern wird es wieder eine ähnlich überzeugende Defensivleistung brauchen, wie vergangene Woche. Sollte dies gelingen und die Offensive mit einer guten Trefferquote und wenig Fehlern glänzen, "bin ich optimistisch, dass wir gewinnen werden", so Weiß.

Personell sieht es weiter gut aus. Lediglich hinter dem angeschlagenen Michael Krause steht noch ein Fragezeichen, dafür kehrt Philipp Koch in die Mannschaft zurück. Ansonsten steht Weiss der komplette Kader, der gegen Fuldatal überzeugte, zur Verfügung. Beste Voraussetzungen, um die Siegesserie weiter auszubauen. (fh/tw) +++

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