Osthessen Sport
Dirk Leonhardt kommt aus dem Main-Kinzig Kreis und will ins Guinness-Buch der Rekorde Foto: Adrian Anton, hr3

03.07.2020 - BRUCHKÖBEL

Bruchköbler Triathlet will ins Guinness-Buch

7.000 Kilometer in 37 Tagen - Dirk Leonhardt mit verrücktem Weltrekordversuch

Für einen Otto-Normalbürger klingt das Vorhaben von Dirk Leonhardt unglaublich. Der Ultra-Triathlet aus Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) will in den nächsten 37 Tagen 30 Ironman absolvieren und sich damit einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde sichern.
 
Mit einem normalen Triathlon hält sich ein Ultra-Triathlet nicht lange auf. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen? Für einen Extremsportler wie Dirk Leonhardt keine Herausforderung. Leonhardt braucht größere Distanzen und will das ab Donnerstag mit einem schier unfassbaren Vorhaben unter Beweis stellen. Sein Ziel: 200 Kilometer Schwimmen, 5.400 Kilometer Radfahren und 1.320 Kilometer Laufen. Und das alles in 37 Tagen. "Ich weiß selbst nicht, warum ich das tue. Mich treibt der Wunsch an, über die Schmerzgrenze hinweg zu gehen", sagte Leonhardt im Gespräch mit hr3.

In 37 Tagen ins Guinness-Buch der Rekorde

Los geht es am Donnerstag mit dem Schwimmen. In einem Badesee nahe Biblis absolviert der Familienvater zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang die Schwimmstrecke. Pausen gibt es nur für Verpflegung und Toilettengänge. In der Dunkelheit muss Leonhardt aber aus Sicherheitsgründen an Land. Nach sieben Tagen will der Ultra-Triathlet mit den 200 Kilometern fertig sein.
 
Aus dem Wasser soll es dann direkt aufs Rad gehen. Die Strecke wird ihn von seinem Heimatort Bruchköbel über Aschaffenburg und Frankfurt wieder zurück nach Bruchköbel führen. Die 100 Kilometer lange Radrunde will Leonhardt vier Mal pro Tag fahren. Für die 5.400 Kilometern dürfte er, wenn alles nach Plan läuft, also rund 15 Tagen benötigen.
 
Ähnlich lange wird er dann auch noch mal mit dem Laufen beschäftigt sein. Unglaubliche 31,5 Mal muss der 38-Jährige die Marathonstrecke von rund 42 Kilometern zurücklegen, um den Einzug ins Guinness-Buch der Rekorde zu schaffen.

Leonhardt ist Hobbysportler 

Rein theoretisch könnte sich Leonhardt auch länger als die 37 Tage Zeit lassen. Der Weltrekord ist nicht an eine bestimme Zeitvorgabe gebunden. Allerdings würde er dann wohl Ärger mit seiner Familie bekommen. Im August wird sein Sohn eingeschult. "Da hat meine Frau gesagt: Da ist dann endgültig Schluss", sagte er gegenüber hr3.
 
Um ein derart ambitioniertes Ziel in Angriff zu nehmen, muss man übrigens kein Profi-Sportler sein. Leonhardt ist voll berufstätig, glaubt aber dennoch fest daran, sein Ziel erreichen zu können. ""Ich bin nicht superathletisch oder schnell, aber ich habe Biss. Und wenn man etwas vorhat, dann kann man das schaffen." (fh)+++

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